Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Optimismus an Börsen in Ostasien hält an
Die Börsenkurse in Ostasien sind vor Ablauf der derzeitigen Waffenruhe im Iran erneut gestiegen. Der südkoreanische Leitindex Kospi kletterte eine Stunde nach Handelsstart um rund zwei Prozent.
Damit rangiert er derzeit sogar höher als noch zu Beginn des aktuellen Iran-Kriegs Ende Februar. Der japanische Nikkei 225 stieg zum selben Zeitpunkt – 10 Uhr morgens Ortszeit – um knapp 1,2 Prozent.
Damit setzen die Märkte in Seoul und Tokio offenbar trotz der anhaltenden Spannungen in Nahost auf eine mögliche Einigung zwischen Washington und Teheran. Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA war eine Fortsetzung der Verhandlungen weiter ungewiss. Beide Parteien zeigten sich zuletzt unnachgiebig.
US-Präsident Donald Trump hatte mitgeteilt, erneut eine Delegation für Verhandlungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad zu schicken. Vor gut einer Woche fand dort bereits eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Vertreter aus Washington und Teheran statt. Die Gespräche endeten jedoch ohne Ergebnis. Irans Aussenminister Abbas Araghtschi machte den USA zuletzt wieder Vorwürfe, schloss eine neue Verhandlungsrunde jedoch nicht explizit aus.
Die Ölpreise sind im Vergleich zum selben Zeitpunkt am Vortag leicht gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni liegt derzeit bei 94,8 Dollar. Die Volkswirtschaften in Ostasien sind vergleichsweise stark von Öllieferungen aus Nahost abhängig.

















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