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Paris Saint-Germain folgt Arsenal in den Champions-League-Final
Der Final der Champions League 2026 lautet Arsenal gegen Paris Saint-Germain. Dem Titelverteidiger PSG reicht im Rückspiel bei Bayern München ein 1:1, um sich mit 6:5 zu behaupten.
Acht Tage nach dem spektakulären Hinspiel in Paris, in dem PSG nach einem 90-minütigen Schlagabtausch mit einem 5:4 vorgelegt hatte, dauerte es nur 139 Sekunden bis zum zehnten Treffer im Duell zwischen den beiden offensivstärksten Mannschaften der Gegenwart. Das frühe Pariser Führungstor durch Ousmane Dembélé nach Vorarbeit von Chwitscha Kwarazchelja brachte das Heimteam weiter unter Zugzwang, und erst spät liess PSG den Gegner ausgleichen. Harry Kane traf erst in der Nachspielzeit (94.) zum 1:1.
Der Champions-League-Final 2026 lautet damit Paris Saint-Germain gegen Arsenal. Arsenal, das wie PSG noch Chancen auf das Double aus Meisterschaft und Champions League hat, war am Dienstag mit einem 1:0-Heimsieg gegen Atlético Madrid ins Endspiel eingezogen. Der Final findet am Samstag, 30. Mai, in Budapest statt.
Im Hinspiel hatte Bayern München seine Chancen mit zwei Toren zum 4:5 noch gewahrt. Am Mittwochabend haderte der deutsche Meister nicht zuletzt mit Schiedsrichter João Pinheiro. Der Portugiese, der wie Sandro Schärer vor einer Woche sein bislang grösstes Spiel leitete und eine grosszügige Linie fuhr, taxierte einen Befreiungsschlag von Vitinha an den abgespreizten Arm von João Neves nach einer halben Stunde zum Entsetzen der Gastgeber nicht als penaltywürdig. Kurz davor hatte auch der bereits verwarnte Nuno Mendes den Ball an den Arm bekommen, diesem Handspiel im Mittelfeld ging João Pinheiro zufolge aber ein Hands von Konrad Laimer voran.
Angriffsfläche bot João Pinheiro zudem mit einem Abseitsentscheid in der 23. Minute, ohne dass der Linienrichter ihm ein solches anzeigte. Er unterband damit eine Grosschance von Harry Kane, wobei auf den TV-Bildern kein eindeutiges Abseits vorlag.
Die Bayern mussten sich aber auch an die eigene Nase fassen. Sie waren zwar deutlich mehr im Ballbesitz, anders als im Hinspiel konnten sie ihre Offensivkraft im eigenen Stadion aber nicht im gewohnten Mass entfalten. Auch der permanente Brandherd Michael Olise und Harry Kane, dessen nun 14 Tore im laufenden Wettbewerb nur von Kylian Mbappé (15) übertroffen sind, konnten keine entscheidenden Akzente setzen. Kanes Ausgleich in der 94. Minute in gewohnter Kane-Manier kam zu spät. Eine Chance von Olise zum 1:1 vereitelte PSG-Keeper Matwej Safonow (15.), bei einer anderen Aktion schoss schoss der Franzose knapp über das Tor (27.).
Für Paris Saint-Germain, bei dem der Ausfall von Aussenläufer Achraf Hakimi nicht entscheidend ins Gewicht fiel, ist es der dritte Final in den letzten sieben Jahren. Im Vorjahr holten sich die Franzosen den Titel mit einem 5:0-Sieg über Inter Mailand.
Telegramm:
Bayern München - Paris Saint-Germain 1:1 (0:1)
SR Pinheiro (POR). - Tore: 3. Dembélé 0:1. 94. Kane 1:1.
Bayern München: Neuer; Laimer, Upamecano (85. Karl), Tah (68. Kim), Stanisic (67. Davies); Kimmich, Pavlovic; Olise, Musiala (79. Jackson), Diaz; Kane.
Paris Saint-Germain: Safonow; Zaïre-Emery, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes (85. Mayulu); Ruiz (76. Beraldo), Vitinha, João Neves; Doué (76. Hernandez), Dembélé (65. Barcola), Kwarazchelja.
Bemerkungen: Bayern München u.a. ohne Gnabry, Paris Saint-Germain ohne u.a. Hakimi (beide verletzt). Verwarnungen: 8. Nuno Mendes, 33. Tah, 45. Kwarazchelja, 78. Diaz, 86. Marquinhos, 97. Kimmich.
Final am 30. Mai in Budapest: Arsenal - Paris Saint-Germain.

















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