/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Aktuell
Keystone-SDA | Montag, 13. April 2026

Patrick Fischer entschuldigt sich für Impf-Schwindel

Wirbel um Eishockey-Nationalcoach Patrick Fischer. Der 50-Jährige macht publik, dass er während der Pandemie ein Covid-Zertifikat gefälscht hat, um an die Olympischen Spiele 2022 reisen zu können.

"Ich möchte im Vorfeld der Heim-WM eine persönliche Angelegenheit ansprechen. Vor den Olympischen Winterspielen in Peking bin ich unter Verwendung eines nicht gültigen Covid-Impf-Zertifikats nach China eingereist. Die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic sowie mein Umfeld hatten davon keine Kenntnis", sagt Fischer in einem Video und einem Schreiben, das der Schweizer Eishockeyverband am Montagabend publizierte.

Er habe sich in einer aussergewöhnlichen persönlichen Notlage befunden, da er sich nicht impfen lassen wollte. Gleichwohl habe er mein Team an den Olympischen Spielen auf keinen Fall im Stich lassen wollen, erklärt Fischer. "Ich erkenne, dass ich in dieser Angelegenheit einen schweren Fehler gemacht habe. Ich stehe dafür gerade und übernehme die volle Verantwortung. Die daraus resultierenden Konsequenzen habe ich getragen und die Busse beglichen."

Der Vorbildrolle bewusst

Der nach der WM als Nationalcoach abtretende Fischer wurde für das Vergehen im Jahr 2023 als Privatperson verurteilt. Bis auf diesen Vorfall habe er sich immer ans geltende Recht gehalten, er sei sich seiner Vorbildrolle bewusst, betont Fischer. "Es tut mir sehr leid, wenn ich mit dieser Situation Menschen enttäuscht habe."

Fischer ist seit Sommer 2016 Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. 2018, 2024 und 2025 führte die "Eisgenossen" jeweils zu WM-Silber. 2025 wurde er als Schweizer Trainer des Jahres ausgezeichnet. Im Mai bestreitet er an der Heim-WM in Zürich und Freiburg seine letzten Titelkämpfe als Nationalcoach.

Verband sieht von Konsequenzen ab

Der Schweizer Hockeyverband zeigt sich in dem versendeten Communiqué, mit dem er "Klarheit schaffen und die Angelegenheit transparent aus dem Weg räumen" wolle, nachsichtig und sieht von Konsequenzen für Fischer ab. "Wir als Verband haben dies zur Kenntnis genommen und finden es anerkennenswert, dass Patrick Fischer diesen Schritt an die Öffentlichkeit geht und seinen Fehler klar einräumt. Dies zeigt persönliche Verantwortung und Grösse."

Man habe die Thematik eingehend mit 'Fischi' besprochen. "Er hat die entsprechenden Konsequenzen getragen. Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen", sagt Präsident Urs Kessler. Man freue sich nun auf die bevorstehende Heim-WM mit Fischer und dem gesamten Team. "Unser Fokus liegt voll und ganz auf dem sportlichen Erfolg", so Kessler.

Die Heim-WM findet vom 15. bis 31. Mai statt.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.