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Pizolpark-Umbau startet: Das ändert sich für Sie
Nach langer Planung beginnt die erste Umbauetappe des Pizolparks. Kunden und Kundinnen können auf einer provisorischen Fläche von 2000 Quadratmetern weiter einkaufen. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Der Pizolpark durchlebt gerade den tiefgreifendsten Wandel seit Langem. Wie die Genossenschaft Mi-gros Ostschweiz (GMOS) in einer Medienmitteilung nun ankündigt, beginnen die in drei Etappen eingeteilte Umbauarbeiten am Montag, 2. Februar. Zeitgleich wird der provisorische Supermarkt eröffnet. Mit dem Provisorium soll der Pizolpark während der gesamten Umbauzeit geöffnet bleiben. Wie sich das auf Ihren Einkauf auswirkt – und was Sie im «neuen» Pizolpark erwartet.
Wo finde ich das Provisorium und was erwartet mich dort?
Das Provisorium befindet sich auf den ehemaligen Flächen von Do it + Garden Migros und Mode Weber. Auf 2000 Quadratmetern können Kundinnen und Kunden des Pizolparks während der Umbauarbeiten ihre Einkäufe erledigen. Damit ist die Verkaufsfläche etwa halb so gross wie im bisherigen Supermarkt, wie Pizolpark-Leiter Ruben Berger auf Anfrage mitteilt – was sich auch auf das Angebot auswirken wird. Da das Migros-Restaurant bis im November neugestaltet wird, erhält auch dieses ein Provisorium. In einem Holzgebäude mit Sitzplätzen für rund 100 Personen werden direkt vor dem Haupteingang weiterhin Speisen und Getränke angeboten.
Wie wirkt sich der Umbau auf das Angebot aus?
Aufgrund der kleineren Fläche wird auch das Angebot verringert. Berger versichert jedoch, dass es im Provisorium eine vielfältige Auswahl an frischen und haltbaren Lebensmittel geben wird. Am stärksten reduziert sei von Februar bis November das Textilsortiment. Hier biete sich die C&A-Filiale als Alternative an, die während dieser Zeit geöffnet bleibt. Auch bei den Frischeprodukten musste das Angebot reduziert werden. Insbesondere weniger stark nachgefragte Produkte wurden aus dem Sortiment genommen. Eine bediente Fleischtheke wird es im Provisorium aber weiterhin geben. Frischer Fisch und Käse werden dagegen bis im November nur in Selbstbedienung angeboten.
Wenn die Fläche schrumpft, wird dann auch das Personal reduziert?
Nein, sämtliche Migros-Mitarbeitende werden laut Berger auch während
des Umbaus weiterbeschäftigt – im Provisorium oder in umliegenden Standorten. Ein Teil nutze den Umbau für eine längere Auszeit oder Weiter-bildung.
Welche Filialen werden künftig im Pizolpark zu finden sein?
Nach Abschluss der zweiten Umbauetappe ab Frühling 2027 sind folgende Filialen im Pizolpark zu finden:
• Erdgeschoss: Migros-Supermarkt, -Restaurant und -Take-away, Denner, Pizol Apotheke und Parfümerie, Decathlon, Dosenbach, Post, Mister Minit und K Kiosk.
• Obergeschoss: Micasa, Drogerie Müller, Coiffeure Exklusiv, Salt, Swisscom, Cafe Lounge und Kinderparadies.
Im Erdgeschoss sind sämtliche Verkaufsflächen vermietet. Für die aktuell freien Bereiche im Obergeschoss werden noch Gespräche mit möglichen neuen Mieterinnen und Mietern geführt.
Wie wird sich der «neue» Pizolpark präsentieren?
Wenn alles nach Plan läuft, wird der Migros-Supermarkt ab November im Erdgeschoss neu auf einer Ebene beheimatet sein. Laut Berger ähnelt der Auftritt stark dem Gäuggeli-Supermarkt in Chur. Ein besonderes Augenmerk liege auf der Neugestaltung der Frischeabteilung. Diese wird mit individuell gestalteten Bedientheken ausgestattet, an denen Produkte direkt vor Ort hergestellt werden.
Drei Fragen an …
Ruben Berger, Leiter Pizolpark
1) Weshalb sollen die Leute trotz des Pizolpark-Umbaus zum Einkaufen in die Migros kommen?
Dafür gibt es zahlreiche gute Gründe. So bieten wir auch in unserem provisorischen Supermarkt auf einer Fläche von gut 2000 Quadratmetern ein breites Sortiment an frischen und lang haltbaren Lebensmitteln sowie an ergänzenden Produkten für den Haushalt. An der bedienten Theke für Fleisch können wir auch während des Umbaus individuelle Wünsche erfüllen und bieten zudem warme Spezialitäten «to go», wie etwa Fleischkäse oder Pouletschenkel – das gab es vorher noch nicht. Wer lieber in Ruhe essen will, kann es sich im Provisorium des Migros-Restaurants direkt beim Haupteingang gemütlich machen. Die zahlreichen geöffneten Partnergeschäfte sorgen auch während des Umbaus dafür, dass sich im Pizolpark fast alles findet, was man zum Leben braucht. Zudem ist es für die Kundinnen und Kunden bestimmt spannend, den Umbau des Pizolparks live mitzuverfolgen und beobachten zu können, was an schönem Neuen entsteht. Der Pizolpark ist in der Region und darüber hinaus sehr beliebt und wir spüren täglich, wie sehr unsere Kundinnen und Kunden an der Modernisierung interessiert sind.
2) Was waren für Sie als Leiter und Ihre Mitarbeitenden die grössten Herausforderungen auf die Umstellung im Provisorium hin?
Meine Hauptaufgabe als Centerleiter war die Planung des Angebots im Provisorium und der veränderten Arbeitsabläufe. Mir und meinem gesamten Team ist es sehr wichtig, dass wir unseren Kundinnen und Kunden auch im Provisorium ein angenehmes Einkaufserlebnis und eine möglichst grosse Auswahl bieten können. Zudem war und ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Kundschaft, die Partnermieter und meine Mitarbeitenden jeweils frühzeitig zu informieren, um Klarheit zu schaffen, sodass sich alle im Pizolpark wohl-fühlen, auch während des Umbaus. Eine grosse Herausforderung in den letzten Monaten für mein Team war es, den Lagerbestand zu reduzieren und gleichzeitig die Verfügbarkeit aller von den Kunden gewünschten Produkte sicherzustellen – das ist uns dank der Unterstützung der technischen Systeme wie der Teams in der Betriebszentrale gut gelungen.
3) Sie wissen sicherlich schon, wie sich die Migros im Pizolpark nach dem Umbau präsentieren wird. Was darf die Kundschaft erwarten?
Ich freue mich schon sehr auf den neuen Pizolpark. Ab November gibt es den Migros-Supermarkt im Erdgeschoss – mit einer neu gestalteten Frischeabteilung und individuellen Bedientheken für lokale Produkte. Das Migros-Restaurant wird ebenfalls modernisiert und lädt mit gemütlichem Ambiente zum Verweilen ein. Mit dem neuen Design und dem vielfältigen Angebot der Partnergeschäfte bleibt der Pizolpark sicher die Nummer 1.
Die Fragen stellte Hans Bärtsch.

















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