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Keystone-SDA | Sonntag, 15. Februar 2026

Platz 107 als gefühlter Sieg und Wirbel um einen Zeigefinger

Warum ein Libanese seinen 107. Platz als einen der schönsten Momente seines Lebens empfindet und ein Zeigefinger die Gemüter in der Curlinghalle erhitzt. Die Olympia-Splitter vom Sonntag.

Platz 107 - aber er lebt

Am Freitag trat der libanesische Langläufer Samer Tawk an den Olympischen Spielen im Val di Fiemme im Skating-Rennen über 10 km an. Mit mehr als neun Minuten Rückstand auf den Sieger Johannes Klaebo klassierte sich der 27-Jährige im 107. Rang. Nur ein Südafrikaner, ein Athlet aus Saudi-Arabien, ein Israeli und ein Ecuadorianer waren langsamer als Tawk, der seine zweiten Olympischen Spielen nach 2018 bestritt. Doch für Tawk war es ein gefühlter Sieg, denn er ist froh, dass er überhaupt noch am Leben ist. Im April 2019 war er beim Skifahren in der Heimat über eine 13 Meter hohe Klippe ins Nichts gestürzt und überlebte nur mit viel Glück. Unter starken Schmerzen schaffte er es am Freitag ins Ziel. Und sagte: "Es war einer der schönsten Momente in meinem Leben."

Der Zeigefinger, der die Gemüter erhitzt

Wird im olympischen Curling-Turnier geschummelt? Bei einem Streit zwischen Kanadiern und Schweden ging es am Samstag um einen kleinen Zeigefinger. "Ist es okay, den Stein nach der Hog-Line zu berühren? Ich weiss es nicht", sagte der Schwede Oskar Eriksson ironisch, nachdem sein kanadischer Kontrahent Marc Kennedy am Zug war. Er warf ihm damit eine nicht erlaubte mehrfache Berührung des Steins vor. "Wer macht das? Wer? Ich habe das kein einziges Mal gemacht. Verpiss dich", giftete Kennedy sichtlich verärgert zurück. "Ich werde dir ein Video nach dem Spiel zeigen", entgegnete Eriksson kühl. Tatsächlich zeigten die TV-Bilder, dass Kennedy den Stein mit dem Finger noch einmal berührte, nachdem er ihn losgelassen hatte. Die SRF-Expertin Carmen Müller-Schäfer sah darin indes keinen Betrugsversuch und keine Unsportlichkeit. Die Angelegenheit werde zu heiss gekocht, befand die ehemalige Spitzencurlerin.

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