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Pogacar im Zeitfahren ein Wimpernschlag schneller als Van der Poel
Mit seinem zweiten Tagessieg baut Tadej Pogacar seine Führung in der Gesamtwertung der 79. Tour de Suisse weiter aus. Der Slowene gewinnt das Einzelzeitfahren in Aarburg mit hauchdünnem Vorsprung.
So souverän sein Auftaktsieg in Sondrio nach einer über 70 Kilometer langen Solofahrt war, so knapp fiel die Entscheidung am Samstag in der 4. Etappe aus. Am Ende entschied auf der 23,7 Kilometer langen Zeitfahrstrecke ein Wimpernschlag zugunsten von Pogacar.
Der vierfache Tour-de-France-Sieger rettete einen Vorsprung von lediglich vier Hundertstelsekunden vor dem zweitplatzierten Mathieu van der Poel ins Ziel. Der Niederländer hatte sich die Prüfung gegen die Uhr bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30 Grad etwas besser eingeteilt und im zweiten Teil fast fünf Sekunden aufgeholt.
Mauro Schmid sorgte als starker Achter für die erste Top-20-Klassierung eines Schweizers in dieser Rundfahrt. Der Zürcher im Trikot des Landesmeister büsste auf die Bestzeit von Pogacar 30 Sekunden ein. Bester einheimischer Fahrer im Gesamtklassement bleibt der sich im Formaufbau befindende Marc Hirschi auf Platz 23.
Für Pogacar war es der zehnte Tagessieg in diesem Jahr. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, dass der Weltmeister am Sonntag beim Finale in den Waadtländer Alpen nach der Tour de Romandie nicht auch erstmals die Tour de Suisse gewinnt. Sein Vorsprung auf den weiterhin zweitplatzierten Richard Carapaz aus Ecuador im Gesamtklassement ist um eineinhalb Minuten auf 4:22 Minuten angewachsen.
Die fünfte und letzte Etappe vom Sonntag mit Start und Ziel im Bergdorf Villars-sur-Ollon hat es in sich. Dreimal ist ein rund 50 km langer Rundkurs mit dem Anstieg zum Col de la Croix zu befahren. Insgesamt sind über 4000 Höhenmeter zu bewältigen.

















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