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Pogacar Sieger im Hundertstel-Krimi, Küng wird Zwölfter
Tadej Pogacar gewinnt zum Auftakt der Vuelta in seiner Wahlheimat Monaco das Einzelzeitfahren und lässt sich erstmals ins rote Leadertrikot einkleiden. Stefan Küng verpasst die Top Ten.
Pogacar benötigte für den 9,4 km langen und flachen Parcours, der an den grössten Sehenswürdigkeiten des Fürstentums vorbeiführte, 10:57 Minuten. Er verwies damit den britischen Zeitfahr-Spezialisten Ethan Hayter um lediglich neun Hundertstelsekunden auf den 2. Platz.
Küng büsst 14 Sekunden ein
Dritter wurde Hayters Landsmann Joshua Tarling, der lange die Bestzeit hielt. Sein jüngerer Bruder Finley war acht Tage zuvor im Alter von 19 Jahren an den Folgen eines Unfalls an der Portugal-Rundfahrt gestorben.
Als bester Schweizer belegte Stefan Küng mit 14 Sekunden Rückstand auf Pogacar den 12. Rang. Der Thurgauer wird in der letzten Woche eine weitere Chancen erhalten, wie 2024 ein Zeitfahren der Spanien-Rundfahrt zu gewinnen.
Pogacars vierter Vuelta-Etappensieg
Pogacar unterstrich knapp vier Wochen nach seinem fünften Triumph an der Tour de France seine Ambitionen, in diesem Jahr erstmals auch die Vuelta zu gewinnen. Es war sein vierter Etappensieg bei der letzten Grand Tour des Jahres. Bei seiner bislang einzigen Teilnahme 2019 hatte er drei Etappen für sich entschieden und die Rundfahrt als Dritter beendet.
Am Sonntag stehen 214,3 hügelige Kilometer von Monaco ins französische Manosque im Programm, ehe am Montag in den französischen Pyrenäen die erste Bergankunft wartet.


















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