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Pokalübergabe in Thun
Sportlich geht es im Berner Kantonalderby am Auffahrtsdonnerstag um nichts mehr. Trotzdem ist der Tag mit grossen Emotionen verbunden. Sensationsmeister Thun erhält den Meisterpokal.
Die bereits begonnenen Feierlichkeiten in Thun werden in den kommenden Tagen ihre Fortsetzung finden. Ausgerechnet nach dem Duell mit dem lange übermächtig erscheinenden Kantonsrivalen YB, der diese Saison ausserhalb der Europacup-Ränge abschliessen wird, wird dem FC Thun der Meisterpokal überreicht. Bereits in der vorletzten Runde, da die Thuner zum Abschluss auswärts antreten.
Die aktuelle Version der Trophäe wurde vor zehn Jahren erstmals vergeben - damals an den FC Basel. Seither durften auch die Young Boys und der FC Zürich den 13 Kilogramm schweren und mit Feingold überzogenen Pokal entgegennehmen. Nun ist der FC Thun an der Reihe.
Die offizielle Meisterfeier findet tags darauf statt. Geplant ist ein Umzug vom Stadion in Richtung Innenstadt, wo auf dem Stadthofplatz der erste Meistertitel der Klubgeschichte gefeiert wird.
Basels letzte Hoffnung
In den beiden anderen Partien der Meisterrunde geht es darum, welche Teams in der kommenden Saison neben Thun europäisch spielen dürfen. Der entthronte Meister FC Basel befindet sich dabei in der Aussenseiterrolle. Für ihn ist maximal noch Platz 4 möglich. Dieser würde allerdings nur zur Europacup-Teilnahme berechtigen, wenn der FC St. Gallen den Cupfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy gewinnt.
Der FCB braucht einen Heimsieg gegen den FC St. Gallen und muss gleichzeitig darauf hoffen, dass der FC Sion sein Heimspiel gegen den FC Lugano nicht gewinnt. Die Tessiner wiederum würden sich mit einem Sieg im Tourbillon vorzeitig die Teilnahme an der Qualifikation zur Conference League sichern.
















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