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Keystone-SDA | Dienstag, 20. Januar 2026

Polarlichter am Schweizer Nachthimmel erneut sichtbar

Mit dem Einbruch der Dunkelheit sind am Dienstagabend erneut Polarlichter über der Schweiz sichtbar geworden. Violettes Licht war auf Webcams wie etwa derjenigen auf dem Gornergrat im Kanton Wallis zu sehen.

Und auch auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland liessen sich die Nordlichter (Aurora Borealis) beobachten, wie ein Blick auf die dortige Webcam zeigte.

Ein besonders starker Sonnensturm hatte bereits in der Nacht auf Dienstag Nordlichter am Schweizer Nachthimmel verursacht. Laut dem Wetterdienst Meteonews handelte es sich dabei um den stärksten geomagnetischen Sturm seit über 20 Jahren.

In vielen Regionen der Schweiz konnte das Naturschauspiel denn auch beobachtet werden. Besonders ausserhalb der Nebelzonen und in höheren Lagen waren die Polarlichter gut sichtbar. Dabei wurden auch grüne Polarlichter beobachtet, die in der Schweiz selten sind. Im Mittelland verhinderten verbreitet Nebel und Hochnebel unterhalb von rund 700 bis 800 Metern die Sicht.

Bei Sonnenstürmen ausgestossene Teilchen können das Erdmagnetfeld stören, was neben Nordlichtern auch Beeinträchtigungen des Funkverkehrs, Probleme bei Satelliten sowie Überlastungen im Stromnetz zur Folge haben kann. Nordlichter könnten dabei auch in Regionen auftreten, in denen sie sonst kaum zu beobachten sind.

Polarlicht ist der Oberbegriff für die farbigen Leuchterscheinungen am Himmel, die entstehen, wenn Teilchen eines Sonnensturms auf das Magnetfeld der Erde treffen. Das Südlicht (Aurora Australis) ist die südliche Variante davon - es erscheint etwa über der Antarktis und dem Süden Australiens, während Aurora Borealis am Nordpol und in Nordeuropa zu sehen ist.

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