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Polizei vermutet Brandstiftung hinter Bahnstörung in der Waadt
Der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Yverdon VD ist am Freitag möglicherweise durch Brandstiftung lahmgelegt worden. Die Waadtländer Kantonspolizei vermutet eine vorsätzliche Tat als Ursache des Kabelbrands. Die Störung dürfte mindestens bis zum Abend dauern.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet und die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen beauftragt, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Das teilte die Waadtländer Kantonspolizei am Freitag mit.
Das Feuer brach gegen 03.15 Uhr bei Eclépens VD aus. Dabei wurden am Boden verlegte Kabel der Bahnsignalanlagen zerstört. Der Zugverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz VD und Chavornay VD musste deshalb vollständig eingestellt werden.
Ersatzbusse und Umleitungen
Wegen der Streckensperrung müssen Reisende auf mehreren Verbindungen auf Ersatzbusse umsteigen. Für die Fernverkehrslinien IC5 und IC51 fahren Ersatzbusse zwischen Yverdon-les-Bains und Cossonay. Auf den Regionalverkehrslinien R1 und R2 verkehren Ersatzbusse zwischen Eclépens und Chavornay, wie die SBB am Freitagmittag mitteilten.
Reisende zwischen Genf beziehungsweise Lausanne und der Deutschschweiz sollen auf Züge über Bern ausweichen. Die SBB empfehlen, vor der Abfahrt den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Die Polizei gab den Brandort gegen 10.00 Uhr wieder frei. Die SBB können mit den Reparaturen beginnen, sobald sie die Schäden beurteilt haben. Wann der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann, steht noch nicht fest. Die Störung dürfte jedoch mindestens bis zum späten Abend dauern.

















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