/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Freitag, 16. Januar 2026

Porsche verkauft in China deutlich weniger Fahrzeuge

Die Lage des Sportwagenbauers Porsche in China hat sich im vergangenen Jahr verschärft. 2025 verkauften die Schwaben gut 41'900 Fahrzeuge dort. Das waren rund 26 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Es handelt sich um den vierten Rückgang in Folge. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 hatte die VW-Tochter noch fast 95'700 Sport- und Geländewagen in der Volksrepublik abgesetzt.

Als Gründe für den erneuten Rückgang in China nannte Porsche die herausfordernden Marktbedingungen und einen harten Wettbewerb, vor allem bei E-Modellen. Der frühere Porsche-Chef Oliver Blume hatte im letzten Jahr mehrfach betont, dass der Markt für Luxusprodukte in der Volksrepublik förmlich zusammengebrochen sei.

Mit Wachstum rechnete Blume kurz vor seinem Abtritt nicht. Einer der Gründe dafür ist die Kaufzurückhaltung wohlhabender Chinesen, bei denen das Geld wegen der Immobilienkrise nicht mehr so locker sitzt. Seit Anfang Januar ist Michael Leiters neuer Porsche-Chef, Blume konzentriert sich auf die Führung der Konzernmutter Volkswagen.

Minus in fast allen Weltregionen

Aber auch in den anderen Weltregionen läuft es für Porsche nicht rund: Nach China am deutlichsten verloren hat der Konzern im Heimatmarkt Deutschland (-16 Prozent) und im Rest Europas (-13 Prozent). In den Übersee- und Wachstumsmärkten - dazu gehören zum Beispiel Afrika, Lateinamerika, Australien, Japan und Südkorea - verbuchen die Schwaben ebenfalls ein leichtes Minus. Immerhin: In der grössten Vertriebsregion Nordamerika liegen die Zahlen mit gut 86'200 Auslieferungen auf Vorjahresniveau.

Unter dem Strich heisst das aber: Porsche hat im vergangenen Jahr gut 279'400 Sport- und Geländewagen verkauft - und damit ein Zehntel weniger als 2024. Fast die Hälfte des Rückgangs geht auf die Schwäche in China zurück. Bereits 2024 war der Gesamtabsatz um drei Prozent auf rund 310'700 gesunken.

Vertriebsvorstand Matthias Becker teilte mit: "Nach mehreren Rekordjahren liegen wir mit den Auslieferungen in 2025 unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung entspricht unseren Erwartungen". Dieser Trend sei neben der schwächeren Nachfrage nach exklusiven Produkten in China unter anderem auch auf Angebotslücken bei bestimmten Modellen zurückzuführen.

Macan ist Spitzenreiter

Der Kompakt-SUV Macan war im vergangenen Jahr das bestverkaufte Modell. Die VW-Tochter lieferte davon gut 84'300 Stück aus - ein Plus von zwei Prozent. Mehr als die Hälfte entfiel auf die vollelektrische Variante. Der Sportwagenklassiker 911 legte leicht auf fast 51'600 Fahrzeuge zu. Das sei ein Auslieferungsrekord, hiess es.

Bei allen anderen Modellen ging es 2025 bergab - unter anderem beim Modell 718, beim Panamera und dem vollelektrischen Taycan. Einen Verkaufsknick von 21 Prozent gab es beim bislang auslieferungsstärksten Modell, dem SUV Cayenne. 22 Prozent der verkauften Porsche-Fahrzeuge waren reine Stromer. Die Zuffenhausener hatten 2024 mehrere Modellreihen erneuert.

Becker: Planen Volumen "realistisch"

Mit Blick auf das laufende Jahr gab sich Becker zurückhaltend: Angesichts des Produktionsauslaufs von 718 und Verbrenner-Macan plane man das Volumen "realistisch". Die Modelle laufen unter anderem wegen Cybersicherheitsregeln aus. Direkte Nachfolger gibt es nicht. Ein E-Modell von Cayman und Boxster ist in der Entwicklung, verzögert sich aber.

Auf ein neues Verbrenner-Modell im Macan-Segment dürften Porsche-Fans noch länger warten müssen. Porsche hatte 2025 sukzessive angekündigt, entgegen ursprünglicher Pläne wieder stärker auf Verbrenner zu setzen und E-Modelle zu verschieben.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.