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Keystone-SDA | Sonntag, 01. Februar 2026

Portugal erwartet neue Unwetter – Sorge vor Überschwemmungen

Das von bereits drei Winterstürmen hart getroffene Portugal hat sich auf weitere Unwetter mit Überschwemmungen durch heftige Regenfälle vorbereitet. Ein Atlantiktief werde ab Sonntagabend neben ergiebigen Niederschlägen, die in höheren Lagen in Schnee übergehen könnten, auch wieder stürmische Winde und hohen Wellengang an den Küsten bringen, warnte der nationale Wetterdienst Ipma.

Und schon für Dienstagabend wurde gleich eine weitere Regenfront erwartet. Die Behörden riefen die Menschen auf, ihr Hab und Gut, Autos sowie auch Vieh rechtzeitig aus niedrig gelegenen Flächen entlang Flüssen und in der Nähe von Stauseen in Sicherheit zu bringen. Mit Überschwemmungen wurde vor allem entlang der Flüsse Mondego, Douro, Águeda und Tejo gerechnet.

Sorgen bereitet den Meteorologen vor allem, dass die Böden bereits sehr von den Niederschlägen der vorherigen Stürme gesättigt sind und kaum noch zusätzliche Wassermengen aufnehmen können. Damit steige die Gefahr von Erdrutschen. Zudem seien Staudämme bereits randvoll und müssten aus Sicherheitsgründen Wasser ablassen, was zu weiteren Überschwemmungen führen könne, berichtete der staatliche TV-Sender RTP.

Stürme mit Windgeschwindigkeiten über 200 Kilometer pro Stunde

In den vergangenen zehn Tagen waren bereits drei schwere Stürme über Portugal hinweggefegt. Bei weitem am verheerendsten war der Sturm "Kristin", der vergangenen Mittwoch vor allem die Mitte des Landes traf und schwere Verwüstungen anrichtete. Es wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometer pro Stunde gemessen, was sonst eher bei tropischen Wirbelstürmen in anderen Weltregionen beobachtet wird.

Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom und Internet. Der Verkehr wurde durch umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und Erdrutsche stark beeinträchtigt. Tausende Dächer wurden beschädigt, durch die ungehindert Regenwasser in die Gebäude eindringt.

Sturmtiefs ziehen weiter Richtung Spanien

Am Sonntag waren immer noch 180.000 Haushalte und Gewerbebetriebe ohne Strom, vielerorts funktionierten auch Telefon- und Internetverbindungen noch nicht wieder. Für rund 60 Gemeinden wurde der Notstand ausgerufen, um schnellere Hilfe zu ermöglichen.

Von Portugal aus ziehen die atlantischen Sturmtiefs weiter Richtung Osten nach Spanien, wo sie für nasskaltes und ungemütliches Winterwetter sorgen könnten. Auf Mallorca als liebster Ferieninsel der Deutschen aber schien am Sonntag noch überwiegend die Sonne bei angenehmen Temperaturen bis 16 Grad. Doch in der kommenden Woche könnte es nach Angaben des nationalen Wetterdienstes Aemet auch dort wieder Schauer geben. Und an einigen Stränden und Hafenmolen bestand weiter Gefahr durch hohen Wellengang.

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