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Portugal will ankommen, England nachlegen
Portugal will sich an der WM weitere Diskussionen um Cristiano Ronaldo ersparen und mit einem Sieg gegen Usbekistan im Turnier ankommen. England kann gegen Ghana das Ticket für die K.o.-Phase lösen.
Portugals erster WM-Auftritt endete mit Diskussionen um Cristiano Ronaldo, die sich der Altstar gerne erspart hätte. Seine schwache Vorstellung beim 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo war medial das beherrschende Thema. Vor Portugals zweitem Gruppenspiel am Dienstag in Houston (19.00 Uhr Schweizer Zeit) steht der 41-Jährige so stark unter Druck wie selten bei seinen mittlerweile sechs WM-Teilnahmen.
Gegen den WM-Neuling Usbekistan wollen sich die Portugiesen steigern, soll der Ballbesitz in Tore umgemünzt werden. Dazu müssen Ronaldo und Co. aber auch aufs Tor schiessen. "Wir müssen jetzt ruhig bleiben", betonte Nationalcoach Roberto Martinez.
Gegen die Usbeken erwartet Portugal ein ähnliches Spiel wie zum Auftakt. Die vom Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro betreuten Zentralasiaten verloren bei ihrer WM-Premiere 1:3 gegen Kolumbien. Cannavaro beklagte zu viel Nervosität. Die soll sein Team nun abgelegt haben. "Wir haben genug Qualität, um eine Top-Mannschaft in Asien zu sein", betonte der Italiener.
England baut auf Offensivstärke
England will seine Offensivstärke auch im zweiten Match gegen Ghana (Dienstag, 22.00 Uhr, in Boston) ausspielen und das Ticket für die Sechzehntelfinals lösen. Nach dem 4:2-Auftaktsieg gegen Kroatien sehen die hoffnungsvollen englischen Fans die Three Lions titelreif. Mit einem Sieg gegen Ghana sind Harry Kane und Co. fix weiter.
Vor allem auf den Captain sind die Augen wieder einmal gerichtet. Mit seinen zwei Treffern gegen Kroatien stellte der 32-jährige Kane den englischen WM-Torrekord von Gary Lineker (10 WM-Tore) ein. Gegen die Westafrikaner soll die Bestmarke fallen. Dass die englische Defensive gegen Kroatien nicht immer den sichersten Eindruck machte, scheint Trainer Thomas Tuchel angesichts der Offensivpower mit Kane und Jude Bellingham verschmerzen zu können.
Ghana wohl ohne Ati-Zigi
Ghanas "Black Stars" träumen dennoch von einer Überraschung. Gegen England müsse man "bereit sein, Opfer zu bringen", meinte Teamchef Carlos Queiroz. "Weil ein Sieg an dieser WM sehr teuer ist." Gegen Panama (1:0) gelang er erst durch ein Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit.
St. Gallens Goalie Lawrence Ati-Zigi, der gegen Panama nach einer starken Halbzeit verletzungsbedingt nicht weitermachen konnte, dürfte die Partie verpassen. Thomas Partey steht seiner Mannschaft zur Verfügung, nachdem der mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierte Mittelfeldspieler im ersten Spiel nicht nach Kanada hat einreisen dürfen.

















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