/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Region SDA
Keystone-SDA | Samstag, 17. Januar 2026

Produktion bei Flumroc läuft nach Austritt von Schmelze wieder an

Nach dem Austritt von heisser Schmelze aus einem Ofen in einem Firmengebäude Anfang Oktober kann die Flumser Firma Flumroc die Produktion von Steinwolle voraussichtlich Ende Januar wieder aufnehmen. Zur Zeit laufen erste Tests zur Wiederinbetriebnahme des Elektroschmelzofens.

Die rund 1500 Grad heisse Schmelze ist im Oktober über Öffnungen im Boden vom zweiten Stock bis ins Erdgeschoss geflossen. Die heisse Masse war aus einem grossen Elektroschmelzofen ausgetreten, den die Firma für die Produktion von Steinwolle verwendet. Ein Sirenenalarm warnte die Bevölkerung zunächst, weil befürchtet wurde, dass schädliche Gase ausgetreten sein könnten. Einige Stunden später gaben die Behörden wieder Entwarnung. Seit dem Vorfall stand die Produktion in Flums still.

Bis Ende Januar soll der Elektroschmelzofen wieder regulär in Betrieb sein, schrieb die Medienstelle der Flumroc AG auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA und bestätige damit einen Bericht des "Sarganserländer". Ab Anfang Februar sollen die Kunden wieder mit Steinwolle aus Flums beliefert werden können.

Die Kantonspolizei schrieb nach dem Austreten der Schmelze von einem Schaden in Millionenhöhe gemäss ersten Schätzungen. Die Flumroc AG selbst nannte auf Anfrage keine Zahlen, bezeichnete die Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten aber als umfangreich. Kabel, Anlagenteile und Förderbänder mussten zurückgebaut und ersetzt werden, weil das heisse Gestein diverse Materialien entzündet und beschädigt hatte.

Wenig Schaden am Gebäude

Strukturelle Schäden am Firmengebäude, etwa an den Stahlträgern, seien keine festgestellt worden. "Das Produktionsgebäude ist so gebaut, dass Anlagen, Leitungen und Fördertechnik mehrere Ebenen verbinden. Die Schmelze ist durch diese bestehenden Öffnungen geflossen", teilte das Unternehmen weiter mit.

Ursache für das Austreten der Schmelze war, dass sich ein Auslass beim Elektroschmelzofen nicht wie vorgesehen verschliessen liess. Interne Fachleute sowie externe Spezialisten untersuchten gemäss der Flumroc AG den Vorfall und deren Erkenntnisse seien bei der Instandsetzung der Anlage berücksichtigt worden.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.