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Prolog-Sieger Godon schlägt im Sprint zurück, Pogacar bleibt Leader
Dorian Godon schlägt an der Tour de Romandie erneut zu. Der französische Prolog-Sieger gewinnt in Orbe die 3. Etappe im Sprint, während Tadej Pogacar als 4. das Leadertrikot erfolgreich verteidigt.
Vier Tage und bislang nur zwei Sieger: Nach den zwei Erfolgen von Pogacar sicherte sich Godon drei Tage nach seinem Triumph im Prolog ebenfalls seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Tour de Romandie. Damit revanchierte sich der französische Meister für die Sprintniederlage am Donnerstag, als er sich dem slowenischen Überflieger noch geschlagen geben musste.
In der 3. Etappe, einem Rundkurs um Orbe, kam es südwestlich des Neuenburgersees wie erwartet erneut zu einer Sprintentscheidung. Diesmal bekundete Godon keinerlei Schwierigkeiten, die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Weltmeister Pogacar belegte nach 176 km hinter dem Neuseeländer Finn Fisher-Black und Godons Landsmann Valentin Paret-Peintre den 4. Rang.
An der Spitze des Gesamtklassements gab es keine Änderungen. Pogacars Vorsprung auf den zweitplatzierten Deutschen Florian Lipowitz beträgt vor dem finalen Wochenende weiterhin 17 Sekunden. Yannis Voisard folgt als bester Schweizer mit 2:15 Minuten Rückstand im 16. Rang.
Ausreisser spät gestellt
Die Fluchtgruppe kam erneut nicht durch. Nachdem die ursprünglich siebenköpfige Ausreissergruppe im Finale zerfallen war, leisteten der Deutsche Georg Steinhauser, der Italiener Damiano Caruso und der Belgier Steff Cras den längsten Widerstand. Das Trio wurde erst 2,5 km vor dem Ziel vom Feld gestellt.
Das Team Ineos Grenadiers hatte zuvor geschickt manövriert, um Godon im Finale optimal zu positionieren, und brachte ihn problemlos über den Col du Mollendruz, das Haupthindernis des Tages rund 30 km vor dem Ziel.
Königsetappe am Samstag
Am Samstag wird Pogacar auf der Königsetappe durch den Kanton Freiburg versuchen, wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Die Strecke führt über 149 km von Broc nach Charmey und umfasst die dreimalige Überquerung des Jaunpasses aus drei verschiedenen Richtungen. Am Sonntag endet die Rundfahrt mit einer Bergankunft in Leysin.


















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