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"Putsch" gegen FCSG-Präsident Hüppi löst "Volksaufstand" aus
Die Konflikte innerhalb der Führung des FC St. Gallen schlagen hohe Wellen. Die Zeitungen schreiben am Mittwoch von einem "Volksaufstand", in den Kommentarspalten ist von einem "Putsch" die Rede.
Es deute vieles darauf hin, dass der "Putsch" gescheitert sei, schrieben am Mittwoch etwa die "CH Media"-Zeitungen. Zu gross ist der Widerstand im Volk, in der Politik und vor allem in der Fangemeinde. Diese hat in den vergangenen 48 Stunden massiv mobilisiert." Denn der Klub habe die ganze "Ostschweiz" mit dem ersten Cupsieg nach 57 Jahren "in Ekstase versetzt". Die Führungsetage des FC St.Gallen habe nach dem Final in Bern dagegen "ein klägliches Bild abgegeben", schrieb "CH Media".
"Die Seele des Klubs erobert man nicht mit einem Putsch", schrieb der "Blick" in seiner Kommentarspalte. Warum die Crew um Präsident und "Galionsfigur" Matthias Hüppi "gegen ihren Willen" ausgetauscht werden soll, das hätten die Aktionäre bislang nicht schlüssig erklären können. Klar sei: "Ohne Kampf wird diese Geschichte nicht über die Bühne gehen", denn Hüppi habe den Klub nicht nur geführt, sondern "neu erfunden".
Die Entwicklung in der Ostschweiz sei "an Absurdität nicht zu überbieten", hiess es in einem Tamedia-Artikel. Dass es nun so weit gehe, dass der gesamte Verwaltungsrat ausgetauscht werden soll, "sprenge alle Vorstellungskraft - nach sechs Jahren Rechnungsabschlüssen, die ohne Zuschüsse von Präsidenten oder Mäzenen positiv ausgefallen sind; und nach einer Saison mit Platz 2 und dem ersten Cupsieg seit 57 Jahren."
"Der FC St. Gallen zerfleischt sich selbst", titelte die "Neue Zürcher Zeitung". So würden sich in Fanforen Debatten darüber entzünden, ob man jetzt die Saisonkarte noch verlängern soll. "Der Cupsieg vom Sonntag war der Höhepunkt in der Ära Hüppi und setzte das i-Tüpfelchen auf die beste Saison seit langem", schrieb die Zeitung. Und sie spekuliert, dass vielleicht jemandem "die Strahlkraft Hüppis zu gross geworden" sei.

















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