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Rast fährt bei Brignones Comeback um den Sieg
Camille Rast mischt auch im Riesenslalom am Kronplatz zuvorderst mit. Die Walliserin liegt nach dem ersten Lauf im 2. Zwischenrang. Federica Brignone hält sich bei ihrem Comeback beachtlich.
Einzig die Schwedin Sara Hector bewältigte den gegenüber dem Vorjahr um fünf Tore verlängerten und fast 20 Sekunden verlangsamten Kurs im Südtirol schneller als die Kranjska-Gora-Siegerin Rast. 15 Hundertstel beträgt die Differenz. Eine Viertelsekunde hinter Rast belegt die Disziplinenführende Julia Scheib den 3. Platz. Mikaela Shiffrin trennt als Vierte bereits eine halbe Sekunde von den Podesträngen.
Federica Brignone zeigte im zweitletzten Riesenslalom vor den olympischen Heimspielen ein starkes Comeback. Die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison, die noch mit Schmerzen fährt, reihte sich mit der Startnummer 13 im 7. Rang ein, 1,18 Sekunden hinter Hector.
Sie sei nicht für ein grosses Resultat hier, sondern für einen grossen persönlichen Erfolg, betonte Brignone im Vorfeld. "Es ist ein Test für meinen Körper und meinen Geist, ob ich Rennen fahren kann. Es gibt gute und weniger gute Tage. Der Schmerz ist immer da", sagte die 35-jährige Mailänderin gut neun Monate nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch sowie Kreuzbandriss, den sie sich Ende letzter Saison an den italienischen Meisterschaften zugezogen hatte. "Es war ziemlich emotional, zu Beginn des Laufs war ich blockiert. Doch es ist ein wunderbarer Tag", befand sie nach ihrem Lauf.
Die drei Nummern nach Brignone ins Rennen gegangene Wendy Holdener verlor über vier Sekunden auf die Bestzeit und ist im zweiten Lauf - im Gegensatz zu Vanessa Kasper (18.), Sue Piller (27.) und Dania Allenbach (29.) - nicht dabei.
Der zweite Lauf beginnt um 13.30 Uhr.
















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