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Reuteler verabschiedet sich mit Tor - Schertenleib auf Triple-Kurs
Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und der Blick auf besondere Leistungen von Nationalspielerinnen in den ausländischen Ligen.
Women's Super League
AUF- UND ABSTIEGSRUNDE. Thun feierte am Sonntag im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Sieg. Die Berner Oberländerinnen gewannen das zweite Duell gegen den Aufstiegsaspiranten Yverdon dank Toren von Céline Schmid und Simona Stefanova auswärts 2:0 und schoben sich damit an den nun punktgleichen Waadtländerinnen vorbei auf den 2. Platz. Zum Auftakt der Auf-/Abstiegsrunde hatten die Thunerinnen gegen Yverdon zuhause 2:4 verloren. Beide Teams spielen in den verbleibenden Runden noch gegen Luzern und das punktelose Sion.
Schweizerinnen in ausländischen Ligen
DEUTSCHLAND I. Géraldine Reuteler und Svenja Fölmli glänzten in ihrem letzten Spiel für Eintracht Frankfurt respektive Freiburg noch einmal als Torschützinnen. Reuteler, im März an den Schweizer Sports Awards als "MVP des Jahres" ausgezeichnet, traf beim 4:2-Sieg der Eintracht gegen Union Berlin in der 55. Minute zum Schlussresultat, Fölmli erzielte für Freiburg nach ihrer Einwechslung das späte 1:1 in Essen. Frankfurt qualifizierte sich als Dritter für die Europa League. Reuteler wird den Klub nach sechs Jahren verlassen, unbestätigten Gerüchten zufolge Richtung England (Arsenal).
DEUTSCHLAND II. Auch Lydia Andrade reihte sich in der letzten Runde der Bundesliga unter die Torschützinnen. Die 27-Jährige erzielte bei Kölns 3:0-Sieg beim Absteiger Carl Zeiss Jena das 2:0 und setzte ihren Lauf damit fort. Alle vier Liga-Tore der Saison sammelte die ehemalige FCZ-Stürmerin in den letzten vier Spielen. Dank drei Siegen zum Abschluss beendete Köln die Saison noch im 7. Rang.
DEUTSCHLAND III. Für die SGS Essen mit Ella Touon reichte das 1:1 gegen Freiburg am letzten Spieltag nicht mehr zum Ligaerhalt. Der Abstieg wäre auch dann festgestanden, wenn Touon nicht in der 86. Minute für Freiburg ausgeglichen hätte.
SPANIEN. Sidney Schertenleib befindet sich mit dem FC Barcelona weiter auf Triple-Kurs. Nach dem Meistertitel machte der Klub mit der Schweizer Sturmhoffnung am Samstag mit einem 3:1-Finalsieg gegen Atlético Madrid auch den Cupsieg perfekt. Die 19-jährige Schertenleib, die in ihrem zweiten Jahr beim spanischen Krösus in 26 Liga-Spielen siebenmal getroffen hat, wurde in der 86. Minute eingewechselt. Das Schlussresultat stand zu diesem Zeitpunkt schon fest. Im Final der Champions League trifft Barcelona am nächsten Samstag in Oslo auf den Rekordsieger Olympique Lyon.
Niederlande. Riola Xhemaili hat den Cupsieg und damit das Double mit Eindhoven denkbar knapp verpasst. Eindhoven verlor den Final in Rotterdam gegen den entthronten Meister Twente Enschede mit 3:4 im Penaltyschiessen. Nach 90 und 120 Minuten stand es 2:2. Bis zur 84. Minute führte Eindhoven in seinem fünften Cupfinal in sechs Jahren 2:0, ehe der zweite Titel entglitt. Xhemaili lieferte die Vorlage zum zweiten Treffer durch die Doppeltorschützin Liz Rijsbergen.

















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