Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Sabalenka ausgeschieden - überraschender Halbfinal in Paris
Die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka wartet nach der Niederlage gegen Diana Schnaider weiter auf ihren ersten Turniersieg am French Open. Diese trifft nun auf die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska.
Das ist eine kleine Sensation, auch wenn Aryna Sabalenka auf dem Sand von Paris noch nie gewonnen hat. Diesmal scheiterte die letztjährige Finalistin aber bereits im Viertelfinal. Die Belarussin gibt gegen die Russin Diana Schnaider (WTA 23) eine klare 6:3, 5:3-Führung aus der Hand.
Danach ging bei der Siegerin von je zwei Australian und US Open nichts mehr. Sie gewann kein Game mehr und verlor den dritten Satz gegen die Linkshänderin aus dem Bezirk Samara in einer halben Stunde 0:6. 56 unerzwungene Fehler standen am Ende zu Buche. Mit 22 Jahren hatte es Schnaider erstmals in die Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers geschafft. Für ihre nächste Gegnerin gilt dies erst recht.
Die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska (WTA 114) verblüffte mit einem 7:6, 6:3-Sieg gegen die als Nummer 22 gesetzte Anna Kalinskaja weiter. "Ehrlich gesagt, keiner kennt mich", hatte Chwalinska nach ihrem Einzug in die Viertelfinals im Platz-Interview lachend gesagt. Das schien ihr ganz recht zu sein, ändert sich nun aber rapide. Am Mittwoch zeigte die 24-jährige Linkshänderin aus der Nähe von Krakau eine weitere überzeugende Vorstellung.
Gegen die Russin Kalinskaja, die frühere Freundin des Weltranglistenersten Jannik Sinner, startete Chwalinska brillant, verspielte in der Folge aber eine 5:1-Führung. Die Polin liess sich davon nicht beirren, gewann den Satz noch im Tiebreak und am Ende nach knapp zwei Stunden die Partie.
Chwalinska spielt in Paris erst ihr drittes Grand-Slam-Turnier und gewann bei den ersten beiden einen Match. Nun sind es auf dem Sand der französischen Metropole inklusive Qualifikation bereits deren acht - und dabei hat sie nur einen Satz verloren. Im Halbfinal am Donnerstag trifft sie nun auf die als Nummer 25 gesetzte Diana Schnaider. Unmöglich scheint für die Polin mittlerweile nichts mehr.


















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar