/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Inland
Keystone-SDA | Mittwoch, 28. Januar 2026

Sanija Ametis Anwalt fordert einen Freispruch

Der Anwalt von Sanija Ameti hat am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich einen Freispruch gefordert. Ametis Schüsse seien kein Angriff auf die Überzeugungen anderer gewesen, sondern eine Auswirkung ihres Kriegstraumas.

Die Schüsse auf das Bild mit Maria und Jesus hätten das Ziel gehabt, "sich aus der Sackgasse des Schmerzes zu befreien", sagte der Anwalt. Das habe nichts mit Blasphemie zu tun gehabt. "Sie geriet in einen Zustand, in dem sie nur noch mechanisch handelte."

Im Bosnien-Krieg wurde Ametis älterer Bruder vor ihren Augen getötet. Dreissig Jahre lang habe sie mit niemandem darüber geredet, sagte der Anwalt. Nach dem Instagram-Post habe sie erstmals mit ihrer Mutter darüber geredet.

"Verfahren wird für andere Zwecke missbraucht"

"Es gibt keinen Beweis, dass sie den öffentlichen Frieden gefährdet hat", sagte der Anwalt. Hingegen sei es offensichtlich, dass das vorliegende Verfahren für andere Zwecke missbraucht wird. "Man muss sich nur die Liste der Anzeigeerstatter ansehen." Diesen, etwa der Jungen SVP oder Massvoll, gehe es um das Thema Remigration, also dass jemand dorthin zurückgehe wo er oder sie herkomme.

Die Staatsanwaltschaft fordert wegen Störung der Glaubensfreiheit eine bedingte Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 100 Franken sowie eine Busse über 2500 Franken.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.