/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Wirtschaft
Keystone-SDA | Freitag, 27. Dezember 2024

SBB wollen 2025 den umgebauten FV-Dosto-Zug testen

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wollen 2025 einen umgebauten FV-Dosto-Zug im Fernverkehr testen. Wie SBB-CEO Vincent Ducrot im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" erklärte, soll der Prototyp eine ruhigere Fahrt gewährleisten.

Ducrot räumte Fehler bei der Beschaffung des FV-Dosto ein, insbesondere dass die Erwartungen an die Züge zu hoch gewesen seien. „Der Zug, den wir bekommen haben, ist nicht der Zug, den wir bestellt haben. Es gab nachträglich über tausend Anpassungen. Das ist für uns eine Lehre“, so Ducrot. Die Umbaukosten für die 62 Doppelstockzüge schätzte er auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Weiter sprach Ducrot über die Mehrkosten von 14 Milliarden Franken für die Bahninfrastruktur bis 2035. Diese seien durch geänderte Normen und Anforderungen notwendig geworden. „Heute haben wir bessere Mess- und Simulationsmethoden. Sie zeigen, dass bei der erhöhten Zugsdichte kein robuster und stabiler Betrieb möglich ist“, sagte Ducrot.

Auch würden veränderte Vorgaben bei den Personenflüssen dazu führen, dass Bahnhöfe wie Neuenburg oder Bülach bis 2050 umgebaut werden müssten. Weil die Frequenzen steigen, müssten laut Ducrot die Perrons für längere Züge angepasst werden. Weitere Faktoren seien die Umsetzung des Zugsicherungssystems ETCS, das zu angepassten Bremskurven führe, sowie die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes.

Neue Viertel- und Halbstundentakte

Auch das Bundesamt für Verkehr (BAV) betonte Ende November die Notwendigkeit der Massnahmen. So sollen mit dem Bahn-Ausbauschritt 2035 auf rund sechzig Strecken neue Viertel- und Halbstundentakte ermöglicht und die Anzahl Sitzplätze um rund zwanzig Prozent erhöht werden.

Für den Güterverkehr ist zudem ein schweizweites Expressnetz für zeitkritische Güter wie etwa Pakete oder Lebensmittel vorgesehen. All dies sei notwendig, um die weiter wachsende Mobilitäts- und Transportnachfrage bewältigen zu können, so das BAV.

Die Mehrkosten von 14 Milliarden Franken über eine Zeitperiode von zwanzig Jahren hätten das BAV und die SBB auf Fachebene errechnet. Das überarbeitete Angebotskonzept 2035 werde nun in- und extern überprüft.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.