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Keystone-SDA | Donnerstag, 08. Januar 2026

Schweiz siegt beim Yellow Cup zum Auftakt souverän

Der Schweizer Handball-Nationalmannschaft glückt der Auftakt in den Yellow Cup in Winterthur. Das Team von Trainer Andy Schmid bezwingt die Ukraine 38:27.

Die Weichen auf Sieg legten die Schweizer bereits in der ersten Halbzeit, die sie mit 19:14 zu ihren Gunsten entschieden. Dies, obwohl es in der 21. Minute 11:11 stand. Nach der Pause kamen die Osteuropäer zweimal bis auf drei Tore heran, doch hatten die Einheimischen alles im Griff. Nach dem 20:24 (40.) zogen sie auf 28:20 (44.) davon, womit es über den Ausgang der Partie keinen Zweifel mehr gab.

Torhüter Nikola Portner, der nach einer Dopingsperre seinen ersten Ernstkampf in dieser Saison bestritt, zeigte mit 13 Paraden - davon acht in der ersten Halbzeit - eine sehr solide Leistung. In der 19. Minute gab Manuel Zehnder sein Comeback; der 26-jährige Regisseur hatte sich vor einem Jahr an gleicher Stätte einen Kreuzbandriss zugezogen. Zehnder benötigte keine lange Anlaufzeit und traf bereits zwei Minuten nach seiner Einwechslung erstmals zum 11:10. Am Ende totalisierte er acht Tore und war damit zusammen mit Luka Maros der erfolgreichste Werfer der Partie - letzterer verzeichnete nur einen Fehlwurf. Sechs Treffer erzielte Noam Leopold.

Im zweiten Spiel am Freitag bekommen es die Schweizer mit Bahrain zu tun. Die beiden Teams treten erstmals gegeneinander an. Der letzte Gegner ist am Samstag Nordmazedonien. Die Gastgeber holen sich in Winterthur den letzten Schliff für die EM-Endrunde, in der sie am 16. Januar in Oslo zum Auftakt auf die Färöer treffen. Auch die Ukraine ist an der EM dabei.

Schweiz - Ukraine 38:27 (19:14)

Winterthur. - 850 Zuschauer. - SR Hurich/Bolic (AUT). - Strafen: je 1mal 2 Minuten

Schweiz: Portner (13 Paraden)/Seravalli (für 1 Penalty); Meister (1), Rubin (3), Manuel Zehnder (8), Aellen (1), Kusio (1), Röthlisberger, Maros (8), Steenaerts (3), Laube, Wanner , Sigrist (3), Samuel Zehnder (4), Willecke, Leopold (6/1).

Bemerkungen: Verschossene Penaltys 0:1.

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