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Schweiz verliert gegen Kanada Fiala, Glauser und Malgin
Das olympische Eishockey-Turnier in Mailand geht ohne Kevin Fiala weiter. Der Schweizer Nationalspieler zieht sich im zweiten Vorrundenspiel gegen Kanada eine folgenschwere Unterschenkelverletzung zu.
Wie Swiss Ice Hockey in der Nacht auf Samstag mitteilte, schliesse die Verletzung einen weiteren Einsatz des NHL-Stürmers an den diesen Winterspielen aus.
Fiala prallte bei der 1:5-Niederlage gegen Turnierfavorit Kanada kurz vor Spielende an der Bande mit Tom Wilson zusammen und blieb verletzt liegen. Aufgrund einer Verletzung am linken Bein konnte er das Eis nicht selbstständig verlassen. Er wurde auf einer Bahre abtransportiert und zu weiteren medizinischen Untersuchungen ins Spital gebracht.
Der Ausfall von Kevin Fiala bedeutet für das Schweizer Nationalteam ein herber Dämpfer. Der 29-jährige Ostschweizer in Diensten der Los Angeles Kings gehörte in den letzten Jahren zu den Leistungsträgern im Team von Patrick Fischer. Beim WM-Silbermedaillengewinn 2024 wurde er zum wertvollsten Spieler (MVP) des Turniers ausgezeichnet.
Fiala war am Freitag einer von gleich drei Ausfällen im Schweizer Team. Bereits im Startdrittel fielen Verteidiger Andrea Glauser und Center Denis Malgin aus. Glauser verletzte sich bei einem heftigen Check von Connor McDavid gemäss Nationaltrainer Patrick Fischer am Kopf, Malgin konnte aufgrund einer Schulterverletzung nicht weiterspielen.
So dürften für das dritte und letzte Gruppenspiel am Sonntag (12.10 Uhr) gegen Tschechien die bislang überzähligen Simon Knak und Tim Berni ins Line-up nachrücken.
















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