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Schweizer Niederlage nach verlorenen Doppel besiegelt
Das Schweizer Davis-Cup-Team muss seine Ambitionen auf die Teilnahme an der Finalrunde 2027 auf schnellstem Weg begraben.
Jakub Paul und Dominic Stricker schafften am Samstag in Brasilien die Überraschung im Doppel nach den verlorenen Einzeln nicht. Das Schweizer Duo unterlag dem eingespielten brasilianischen Duo Orlando Luz/Rafael Matos in Rio de Janeiro 6:7 (1:7), 2:6.
Nach der dritten Partie des Nationenduells liegen die Schweizer damit unaufholbar im Hintertreffen. Das 0:3 lässt sich nicht mehr ausmerzen, der Wiederaufstieg nach der Schmach gegen Indien vor einem Jahr ist nicht mehr möglich.
Vier Satzbälle konnten Paul/Stricker am Samstag im ersten Satz beim Stand von 5:6 noch abwehren. Im Tiebreak holten sie nur einen Punkt. Das letztlich entscheidende von zwei Breaks im zweiten Durchgang kassierten sie gleich zu Beginn.
Mit der Niederlage im Doppel war zu rechnen. Luz/Matos gewannen im letzten Monat die Masters-1000-Turniere von Montréal und Cincinnati und stehen auf der ATP Tour bei 15 Turniersiegen. Gegen Paul/Stricker blieb es bei leichten Anlaufschwierigkeiten.
Zum Verhängnis wurden der Mannschaft von Captain Severin Lüthi vielmehr die verlorenen Einzel am Freitag. Vor allem Stan Wawrinka, der in Rio mit 41 Jahren zum letzten Mal im Davis Cup antritt, stand dem Sieg gegen den im Ranking ähnlich klassierten Gustavo Heide nahe. Nach gewonnenem ersten Satz führte Wawrinka im Tiebreak des zweiten 4:1, ehe ihm die Partie entglitt.
Damit schafft die Schweiz die Rückkehr auf die höchste Stufe des Teamwettbewerbs nicht und verbleibt in der Weltgruppe I. Beim nächsten Anlauf wird sie für den Aufstieg wiederum zwei Begegnungen gewinnen müssen.
Brasilien seinerseits kann sich nicht nur über den Vorstoss in die nächste Runde freuen, sondern auch über die erfolgreiche Revanche für den 1992 in Genf verlorenen Halbfinal.

















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