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Wirtschaft
Keystone-SDA | Donnerstag, 12. März 2026

Schweizer Online-Handel steigt im Jahr 2025 um 6 Prozent

Der Einkauf übers Internet wächst weiter. Schweizer Konsumenten bestellten 2025 rund 6 Prozent mehr Waren online als im Vorjahr.

Insgesamt liessen sich die Online-Shopper hierzulande meist Elektronik, aber auch Kleider und Lebensmittel im Wert von 15,8 Milliarden Franken nach Hause liefern. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch 14,9 Milliarden betragen.

Der Inlandumsatz von Schweizer Anbietern stieg dabei um 6 Prozent auf 13 Milliarden Franken, wie der Handelsverband.swiss am Donnerstag mitteilte. Der Auslandseinkauf bei ausländischen Händlern wuchs um 8 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken.

Ausländisches Wachstum abgeflacht

Das Wachstum der ausländischen Anbieter habe sich damit deutlich abgeflacht. Im Vorjahr 2024 waren die Bestellungen bei Händlern aus dem Ausland noch um 18 Prozent gewachsen. Die Kleinpakete aus Asien machten mit circa 20 Millionen Paketen pro Jahr aber immer noch den Löwenanteil der ausländischen Pakete aus.

Die grössten Zugewinne auf dem Schweizer Markt verzeichnete wiederum der Branchenprimus Digitec Galaxus und festigte damit laut dem Verband die Vormachtstellung der Marktplatzhändler. Fast die Hälfte der Top-30-Onlinehändler seien demnach Marktplätze.

Aus Branchensicht wuchs der Bereich Heimelektronik mit einem Plus von 11 Prozent zum Vorjahr am stärksten und kommt auf einen Marktanteil von 28 Prozent. Es folgen die Kategorien Mode (16 Prozent) und Home Living (15 Prozent). Diese drei Non-Food-Branchen teilen sich knapp 60 Prozent des Schweizer Online-Markt auf.

Bessere Konsumlaune?

Für 2026 rechnen die Studienautoren zudem mit einem Wachstum im Online-Bereich von etwa 5 Prozent. Dazu beitragen soll auch eine weitere Aufhellung der Konsumentenstimmung.

Den tiefsten Wert der jüngeren Vergangenheit hatte die Konsumentenstimmung im vergangenen Jahr erreicht. Damals lag das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierte Stimmungsbarometer im April 2025 bei -42,4 Punkten. Damals kündigte US-Präsident Donald Trump die ersten Zollerhöhungen an.

Mittlerweile hat sich die Stimmung der Schweizer Konsumenten wieder aufgehellt. Im Februar lag der Index der Konsumentenstimmung bei -30,4 Punkten.

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