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Keystone-SDA | Mittwoch, 25. Februar 2026

Schweizer Parlamentarier führen Wirtschaftsgespräche in den USA

Die Efta-/EU-Delegation der Schweizer Bundesversammlung hat in den letzten Tagen in Washington Gespräche mit Mitgliedern des US-Kongresses und mit US-Wirtschaftsvertretern geführt. Dabei ging es auch um die Aussichten für ein mögliches bilaterales Handelsabkommen.

Die Efta-/EU-Delegation habe am Dienstag bei Treffen mit dem Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer und mit zwei republikanischen Kongressabgeordneten den parlamentarischen Prozess in der Schweiz und die Notwendigkeit einer breiten politischen Unterstützung für jede künftige Vereinbarung erläutert, erklärte der Präsident der Efta-/EU-Delegation, der Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Man habe intensiv über die aktuellen Verhandlungsmandate geredet und die jeweiligen Standpunkte ausgetauscht.

Am Mittwoch gab es Roundtable-Gespräche mit verschiedenen US-Handels- und Zollexperten. Die Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier hätten dabei sehr spannende Eindrücke erhalten, so Müller. Vertreter verschiedener Organisationen und Verbände hätten sich dabei mit Verweis auf die Lebenshaltungskosten zum Teil sehr skeptisch geäussert, ob höhere Zölle tatsächlich den USA einen Mehrwert bringen würden.

Während all ihrer Treffen habe die Delegation betont, dass die Schweiz ein wichtiger Wirtschaftspartner der Vereinigten Staaten, ein führender ausländischer Investor, ein bedeutender Beitragszahler für Forschung und Entwicklung und ein Schöpfer hochwertiger Arbeitsplätze in vielen US-Bundesstaaten sei.

Am Mittwochabend Schweizer Zeit reiste die Schweizer Delegation weiter in den Bundesstaat Indiana. Der Bundesstaat im Mittleren Westen der USA ist ein wichtiger Standort der Pharma- und Medizintechnikindustrie. Dort stehen am Donnerstag unter anderem Gespräche mit dem Chef von Roche Diagnostics in Indianapolis auf dem Programm.

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