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Schweizer Springreiter arbeiten sich in die Top Ten vor
Die Schweizer Springreiter lancieren am zweiten Tag der Weltmeisterschaften in Aachen ihre Aufholjagd. Vor dem Team-Final am Freitagabend liegen sie auf Olympia-Kurs.
Steve Guerdat im Sattel von Dynamix, Martin Fuchs auf Conner Jei und Gaëtan Joliat mit Chelsea blieben am Donnerstag im Parcours ohne Abwurf. Dank der drei Nullfehler-Ritte kamen für die Schweizer Equipe in der Teamwertung keine weiteren Strafpunkte hinzu, da das Resultat von Jason Smith und Picobello gestrichen wurde.
Deutschland führt weiterhin mit 3,48 Minuspunkten. Auf Platz 2 liegen die USA (4,85), gefolgt von Belgien (7,69). Die Schweiz liegt mit 10,49 Strafpunkten neu an achter Stelle. Damit steht sie im Team-Final am Freitagabend und liegt aktuell sogar auf Olympiakurs (Top 8). Der Rückstand auf das Podest beträgt lediglich 2,8 Punkte und damit weniger als einen Springfehler. Allerdings ist auch der Vorsprung auf Dänemark (9.) und Irland (10.) minimal.
Diese starke Leistung am Donnerstag war nötig gewesen, denn auch viele andere Nationen verzeichneten zahlreiche Blankoritte. Ohne die drei "Nuller" wäre die Schweiz ausgeschieden. Der Finalumgang am Freitagabend ist den besten zehn Nationen vorbehalten. Nach dem Jagdspringen hatte die Schweizer Equipe lediglich den 13. Rang belegt und damit unter ihrem Wert abgeschnitten.
Am Freitag wird der Schwierigkeitsgrad erhöht werden, entsprechend dürften mehr Stangen fallen. Zeigen Guerdat und Co. erneut starke Leistungen, liegt sogar die erste Team-Medaille an Weltmeisterschaften seit 1994 drin. Geschehen hingegen zu viele Fehler, ist das Olympia-Ticket weg und muss an der EM 2027 gelöst werden. Diesen Weg müssen beispielsweise die Niederlande nehmen, die lediglich auf Platz 13 klassiert sind.
In der Einzelwertung führt neu der Brite Scott Brash mit Hello Mango und 0,80 Punkten, nachdem der Franzose Julien Epaillard zwei Abwürfe in Kauf nehmen musste. Zweite ist Sophie Hinners (0,84), auf Platz 3 folgt bereits Guerdat (0,86). Die weiteren Schweizer: 32. Joliat (4,61), 39. Fuchs (5,02) und 96. Smith (13,66).

















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