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Keystone-SDA | Dienstag, 31. März 2026

Schweizer U21 mit Mühe zum Sieg gegen Estland

Die Schweizer U21-Nationalmannschaft kommt nicht ohne Mühe in der EM-Qualifikation zum Pflichtsieg gegen das Gruppenschlusslicht Estland. In Thun trifft Cheveyo Tsawa in der 66. Minute zum 2:1-Sieg.

Dass die Schweizer U21 so lange um den Sieg zittern musste, lag an der fehlenden Effizienz in der ersten halben Stunde. Die druckvolle Startphase von Alex Freis Team wurde nur mit einem Treffer belohnt. Sions Winsley Boteli erzielte in der 8. Minute mit einem schönen Schlenzer das 1:0, während Sascha Britschgi (4.) und Giacomo Koloto (32.) nur die Latte trafen.

Aus dem Nichts heraus fiel in der 36. Minute das 1:1 durch Michail Orlov, das den Gästen Aufschwung verlieh. Nach der Pause hatten sie zwei Möglichkeiten zum 2:1, die der FCZ-Keeper Silas Huber vereitelte. Tsawa, Hubers Teamkollege beim FC Zürich, sorgte mit einem Weitschuss für die wichtigen drei Punkte. Durch den Sieg liegt die Schweiz auf dem 2. Platz mit drei Punkten Vorsprung auf Island. Leader Frankreich ist fünf Verlustpunkte voraus.

Weiter geht die Qualifikation für das EM-Turnier in Albanien und Serbien 2027 in diesem Herbst. Die Schweiz spielt dann ihre letzten drei Partien gegen Luxemburg (25.9.), Island (29.9.) und Frankreich (6.10.). Die Gruppenersten und der beste Gruppenzweite lösen das Endrunden-Ticket direkt, die anderen Gruppenzweiten müssen in die Barrage.

Telegramm:

Schweiz - Estland 2:1 (1:1)

Thun. - SR Harvey (IRL). - Tore: 8. Boteli 1:0. 36. Orlov 1:1. 66. Tsawa 2:1.

Schweiz: Huber; Athekame, Ogbus, Nyakossi, Britschgi (46. Bung Freimann); Keller (62. Meichtry), Tsawa, Kacuri, Koloto (62. Streit); Chipperfield (76. Meyer), Boteli.

Rangliste: 1. Frankreich 6/16. 2. Schweiz 7/14. 3. Island 7/11. 4. Färöer 7/9. 5. Luxemburg 6/4. 6. Estland 7/2.

Modus: Die neun Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 2027 in Albanien und Serbien. Die anderen Gruppenzweiten ermitteln in ausgelosten Direktduellen (Hin- und Rückspiele) die letzten vier EM-Plätze.

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