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Schweizerinnen nach Kantersieg an der EM-Endrunde
Das Schweizer Handball-Nationalteam der Frauen wird im Dezember zum dritten Mal in Folge an einer EM-Endrunde dabei sein. Den letzten Schritt machen die Schweizerinnen in Bosnien-Herzegowina souverän.
Die Ziele des Verbandes sind gross: 2032 sollen die Schweizer Handballerinnen an den Olympischen Spielen in Brisbane dabei sein. Zu den Zwischenzielen gehört es, sich regelmässig für Endrunden zu qualifizieren. Diese Vorgabe erfüllte das Team von Trainer Knut Ove Joa in der laufenden EM-Qualifikation bereits vor dem letzten Spieltag.
Die Schweizerinnen siegten in Cazin gegen Bosnien-Herzegowina mit 32:13 und gewannen damit noch deutlicher als im Hinspiel in Winterthur (35:19). Zur Pause führten sie 21:7. Die beiden Torhüterinnen Lea Schüpbach (9 Paraden) und Seraina Kuratli (8) wehrten zusammen 17 der 30 Schüsse der Bosnierinnen ab. Nuria Bucher erzielte acht Tore.
Nach dem dritten Sieg im fünften Spiel haben die Schweizerinnen die vorzeitige Qualifikation geschafft. Vor der letzten Partie am Sonntag in der Zürcher Saalsporthalle gegen Italien kann das Team in der Gruppe 2 nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz hinter den verlustpunktlosen Niederländerinnen verdrängt werden.
Die EM findet im Dezember in gleich fünf Ländern statt: Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Türkei. Ursprünglich wäre Russland als Austragungsort vorgesehen gewesen.















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