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Keystone-SDA | Samstag, 08. August 2026

Schwerer Unfall im Tessin fordert sieben Verletzte und langen Stau

Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Wohnmobil auf der Autobahn A2 bei Mezzovico im Tessin sind am Samstag sieben Personen verletzt worden. Aufgrund von Aufräumarbeiten staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf einer Länge von 21 Kilometern.

Der Lenker des Autos, ein im Kanton Aargau wohnhafter Kosovare, wurde beim Unfall lebensgefährlich verletzt, wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte. Der 49-Jährige war demnach kurz nach 17.30 Uhr auf der A2 in Richtung Norden unterwegs, als es zum Unfall kam. Aus noch ungeklärten Gründen prallte sein Fahrzeug in das Heck eines vor ihm fahrenden Wohnmobils.

Durch den Aufprall kam das Wohnmobil von der Fahrbahn ab und fuhr in eine Böschung neben dem Pannenstreifen. Der 50-jährige Lenker des Wohnmobils, ein spanischer Staatsangehöriger, wurde mittelschwer verletzt.

Die fünf weiteren Insassen der beiden Fahrzeuge erlitten laut der Mitteilung leichte Verletzungen. Unter ihnen befanden sich eine 45-jährige Frau und zwei Minderjährige im Auto sowie eine 51-jährige Frau und eine Minderjährige im Wohnmobil. Alle sieben Personen wurden in Spitäler gebracht.

Bis zu 21 Kilometer Stau

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Autobahnabschnitt in Richtung Norden teilweise gesperrt werden. Vor Mitternacht war der vom Unfall betroffene Abschnitt der Autobahn A2 wieder vollständig für den Verkehr freigegeben, wie ein Sprecher der Tessiner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Zuvor hatte sich der Verkehr in Richtung Gotthard - der Rückreiseverkehr war am Samstag in vollem Gang - zwischenzeitlich auf einer Länge von 21 Kilometern gestaut. Auch nach Freigabe des Autobahnabschnitts mussten Verkehrsteilnehmende zunächst noch mit grossem Zeitverlust rechnen, wie der Touring-Club Schweiz auf seiner Webseite schrieb.

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