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Keystone-SDA | Sonntag, 10. Mai 2026

Schwierige WM-Entscheide nach Gala-Vorstellung

Nationaltrainer Jan Cadieux misst dem 6:1 gegen Tschechien im letzten Vorbereitungsspiel auf die Heim-WM keine allzu grosse Bedeutung zu. Hervorzuheben ist das gelungene Comeback von Sven Andrighetto.

Obwohl die Schweizer ohne die NHL-Stars Roman Josi, Nico Hischier, Timo Meier und Nino Niederreiter antraten, zeigten sie gegen die Tschechen eine beeindruckende Leistung. "Es gibt genug Reife in dieser Gruppe, wir wissen alle, dass es nur ein Vorbereitungsspiel ist", sieht Jan Cadieux die gelungene WM-Hautprobe pragmatisch. Die Leistung stufte er als "Charaktersieg" ein. "Wir wollten 60 Minuten mit dieser Intensität spielen und vor dem Tor hungriger sein. Es war zu sehen, dass die Mannschaft vom ersten Shift an bereit war."

Noch vieles offen

Daran wollen die Schweizer an der Heim-WM anknüpfen. Zuvor gibt es für Cadieux und seinen Staff aber noch schwierige Entscheide zu treffen. Da Janis Moser von den Tampa Bay Lightning zum Team stösst, müssen noch drei Verteidiger weichen. Bei den Stürmern ist offen, ob Philipp Kurashev genügend fit ist. Je nachdem werden zwei oder drei Stürmer noch gestrichen. Cadieux ist froh, dass es ihm die Spieler schwer machen. "Das zeigt, dass wir bis jetzt die Richtigen ausgewählt haben. Ich schlief gestern Abend nicht viel, wir hatten noch ein langes Meeting darüber, wen wir heute sehen wollten."

Zur Bekanntgabe des finalen WM-Kaders sagt Cadieux: "Noch vieles ist offen. Es ist gut möglich, dass wir bis Mittwoch warten - auch aus gesundheitlichen Gründen bei einigen Spielern." Diskutiert werden müssten noch "zwei, drei Positionen". Eine Frage, die sich den Verantwortlichen stellt, ist, wer die Rolle als 13. und 14. Stürmer akzeptieren kann. Nach Möglichkeit möchte er es jenen, die es nicht schaffen, persönlich sagen. "Das ist die grösste Form des Respekts. Einige sind seit vier Wochen bei uns, die verdienen das", so Cadieux.

Andrighetto beeindruckt

Einer, der sich keine Sorgen um seinen Platz machen muss, ist Sven Andrighetto. Der Stürmer der ZSC Lions gab gegen die Tschechen nach der am 25. März erlittenen Gehirnerschütterung sein Comeback - und dies auf beeindruckende Art und Weise. Er steuerte je ein Tor und einen Assist zum Sieg bei. "Den Rhythmus muss ich schon noch etwas finden, aber ich fühlte mich körperlich gut", sagte Andrighetto. "Wäre ein Einsatz kritisch gewesen, hätte ich nicht gespielt. Ich war die ganze Woche bereit, wir wollten aber zu 100 Prozent auf Nummer sicher gehen."

Während der Playoffs hiess es, dass Andrighetto nahe an einem Comeback war. War es also ein Auf und Ab? "Ich weiss nicht, wer das erzählt hat, aber ich war in den Playoffs gar nicht nah dran." Auch als er in der zweiten von vier Vorbereitungswochen in Biel zum Nationalteam stiess, trainierte er zunächst noch nicht mit der Mannschaft. "Von da an ging es bergauf."

Cadieux sagte nicht ganz ernst gemeint zu Andrighetto: "Ich habe so lange wie möglich gewartet. Wenn ich ihm jedoch gesagt hätte, dass er auch heute nicht spielen könne, dann wäre ich nicht hier - dann hätten wir einen kleinen Kampf gehabt. Ich bin sehr glücklich für ihn."

Worauf liegt nun bis zum ersten WM-Spiel am kommenden Freitag gegen die USA noch der Fokus? "Wir haben ein paar Ideen, welche Paare wir in den verschiedenen Sturmlinien haben wollen - nun geht es darum, den richtigen dritten Spieler zu finden, damit die Chemie stimmt." Zuerst aber geniesst das Team nach dem Rückflug am Sonntagabend noch zwei freie Tage.

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