Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Seitz gewinnt Silber, Bahnvierer mit Schweizer Rekorden
Das Schweizer Nationalteam überzeugt am ersten Tag der Bahnrad-EM im türkischen Konya. Allen voran Aline Seitz, die im Scratch die Silbermedaille gewinnt.
Aline Seitz musste im 10 km langen Scratch-Wettkampf einzig der Belgierin Helene Hesters den Vortritt lassen. Die 28-Jährige realisierte mit ihrer Silbermedaille den ersten Medaillengewinn des Schweizer Frauenteams an internationalen Titelkämpfen, seit das Frauen-Bahnprojekt im Jahr 2017 von Swiss Cycling lanciert worden ist. Die Aargauerin Seitz gehört seit Jahren zu den Stützen des Nationalteams, 2024 nahm sie an den Olympischen Spielen in Paris teil.
In der Mannschaftsverfolgung legte das Quartett mit Michelle Andres, Lorena Leu, Jasmin Liechti und Annika Liehner die 4000 Meter in 4:15,003 Minuten zurück und war damit um knapp 2,8 Sekunden schneller als im vergangenen Frühling an gleicher Stätte. Noah Bögli, Mats Poot, Pascal Tappeiner und Alex Vogel wurden in 3:46,699 Minuten gestoppt. Das Ensemble unterbot die bisherige, an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio aufgestellte Bestmarke um gut 2,4 Sekunden.
In der Hauptrunde treffen die sechstklassierten Schweizerinnen am Montagmittag auf die in der Qualifikation unwesentlich schneller gefahrenen Belgierinnen um Ausnahmekönnerin Lotte Kopecky. Die in der Qualifikation drittklassierten Schweizer Männer stehen in der Hauptrunde den Briten gegenüber, welche die 16 Runden zwei Zehntel schneller zurückgelegt haben.
















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