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Keystone-SDA | Mittwoch, 25. Februar 2026

Sergei Loznitsa ist Spezialgast des Filmfestivals Visions du Réel

Für seine 57. Festivalausgabe holt das Dokumentarfilmfestival Visions du Réel den ukrainischen Filmemacher Sergei Loznitsa als Spezialgast nach Nyon. Dort wird er an einer Masterclass und einer ihm gewidmeten Retrospektive teilnehmen, wie das Festival mitteilte.

Das filmische Werk des Drehbuchautors und Regisseurs untersucht unterschiedliche Aspekte der post-sowjetischen Ära. Bekannt wurde er mit Dokumentarfilmen, die den Zerfall der Sowjetunion thematisieren.

In seinen Filmen zeichne er "entscheidende Abschnitte der Geschichte des 20. Jahrhunderts nach und hinterfragt die Strukturen der Macht und der Erinnerung durch ein Kino von grosser Strenge und Präzision", liess sich Emilie Bujès, künstlerische Leiterin des Festivals, in der Mitteilung zitieren.

Ukrainische Chronik

Loznitsas Filme gehen sowohl historisch vor, er nimmt aber auch aktuelles Zeitgeschehen unter die Lupe. Drei seiner Filme fokussieren auf die politische Situation in der Ukraine. Mit "Maïdan" (2014) hat Loznitsa die Demonstrationen, die die ukrainische Revolution auslösten, dokumentiert.

Im Film "Donbass" (2018), dessen Drehbuch auf Amateurvideos basiert, die auf YouTube gefunden wurden, inszenierte er die Machtübernahme in der Region Donbass durch russischsprachige Milizen, die in Konflikt mit der ukrainischen Armee geraten sind.

Und in "The Invasion" (2024) zeichnet er das Leben der ukrainischen Zivilbevölkerung sowie die Widerstandskraft der ukrainischen Bevölkerung gegen den russischen Angriffskrieg nach. Den Film hat er in einem Zeitraum von zwei Jahren gedreht.

Vor seiner Filmkarriere hatte der 1964 geborene Sergei Loznitsa Mathematik und Ingenieurswesen studiert und forschte in Kiew zum Thema Künstliche Intelligenz. Er wandte sich in der Zeit des Zusammenbruchs der UdSSR dem Film zu und hat inzwischen 28 dokumentarische Langfilme sowie fünf Spielfilme realisiert. Er lebt in Deutschland und Litauen.

Das Visions du Réel findet vom 17. bis 26. April in Nyon (VD) statt.

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