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Servette Chênois zum dritten Mal Meister
Die Fussballerinnen von Servette Chênois sind zum dritten Mal Meister der Women's Super League. Nach dem 2:1 im Hinspiel gewinnen sie gegen YB auch zuhause in Genf mit 2:0.
Im Stade de Genève kam am Freitagabend vor gut 5800 Zuschauern keine Spannung mehr auf. Bereits in der 3. Minute duschte Magdalena Sobal die Hoffnungen der Bernerinnen auf ein Comeback eiskalt. Die polnische Stürmerin setzte sich im Strafraum geschickt durch und traf bereits zum 1:0. Spätestens nach dem 2:0 durch die Spanierin Paula Serrano in der 18. Minute lag ein Exploit nicht mehr drin.
Zu abgeklärt agierten die Frauen von Servette Chênois, die sich nach einem Jahr Unterbruch den dritten Meistertitel holten. Für die zweite Halbzeit wechselte YB-Trainerin Imke Wübbenhorst gleich drei frische Spielerinnen ein und stellte auf eine Dreier-Abwehr um. Am Resultat änderte dies nichts. Die Genferinnen mussten offensiv nicht mehr viel leisten, die Bernerinnen konnten es gegen die kompakte Defensive nicht. Klare Torchancen blieben Mangelware.
Damit bleibt es dabei: Die YB Frauen können in der jüngeren Vergangenheit nicht gegen Servette gewinnen. Das ist ihnen nun seit 2019 in 22 Anläufen nie mehr gelungen. Im letzten Jahr waren die Genferinnen bereits im Playoff-Viertelfinal an den Grasshoppers gescheitert, die dann im Final YB unterlagen. Da hatten die Bernerinnen eine Niederlage aus dem Hinspiel noch korrigieren können.
In dieser Saison war Servette nun aber wieder krass überlegen und gewann 27 von 30 Meisterschaftsspielen. Auch der Cup wurde ihre Beute.

















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