Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
SFV und SFL führen Profitum für Schiedsrichter ein
Der Fussballverband und die Liga führen im Schiedsrichterwesen das Profitum ein. Die besten Referees und VAR sollen sich dank besserer Bedingungen stärker auf ihre Tätigkeit konzentrieren können.
Seit dem 1. Juli wurden die Anstellungsbedingungen der sieben FIFA-Schiedsrichter angepasst. Ihre Pensen können neu bis auf 80 Prozent erhöht werden. Dasselbe gilt für Fedayi San, den einzigen Schweizer VAR der Top-Kategorie. Die übrigen Super-League-Schiedsrichter können maximal 40 Prozent, die Referees der Challenge League maximal 20 Prozent arbeiten.
Die SFL-Klubs haben dafür einer Erhöhung des Budgets um 700'000 Franken zugestimmt. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen neben den höheren Pensen auch verschiedene flankierende Massnahmen finanziert werden. Dazu gehören effizientere Administrationsprozesse, eine intensivere Spielvorbereitung und -nachbereitung, Verbesserungen im athletischen und medizinischen Bereich sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Klubs.
Zudem soll die Kommunikation rund um das Spitzenschiedsrichterwesen ausgebaut werden. Dazu gehören unter anderem die Offenlegung der Audio-Kommunikation bei umstrittenen Entscheiden und das Zeigen des VAR-Outputs bei Interventionen auf den Bildschirmen in den Super-League-Stadien.

















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