/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Sonntag, 16. November 2025

Shaolin-Kloster: "CEO-Mönch" in China wegen Veruntreuung verhaftet

Der ehemalige Abt Shi Yongxin des weltberühmten Shaolin-Klosters wurde verhaftet. Wegen des Verdachts der Veruntreuung von Geldern sowie Bestechung hat die Staatsanwaltschaft von Xinxiang in der zentralchinesischen Provinz Hunan die Verhaftung von Shi genehmigt, heisst es in einer Mitteilung. Nähere Details sind bislang nicht bekannt.

Bereits seit mindestens Juli wurde gegen den 60-Jährigen ermittelt. Damals hiess es, dass Shi Yongxin unter anderem auch gegen buddhistische Vorschriften verstossen habe, indem er über einen längeren Zeitraum Beziehungen zu mehreren Frauen unterhielt und mindestens ein Kind zeugte.

Shi hat als "CEO-Mönch" bereits früher Kritik auf sich gezogen

Das im Jahr 495 gegründete Shaolin-Kloster in der zentralchinesischen Provinz Henan ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch weltbekannt für seine Kung-Fu-Tradition. Shi trat dem Tempel 1981 bei und wurde 1999 zum Abt ernannt. Im Zuge der Ermittlungen gegen ihn hat das Shaolin-Kloster bereits Ende Juli einen Nachfolger für Shi Yongxin ernannt.

Staatliche Medien in China bezeichneten ihn als "CEO-Mönch", weil er mit kommerziellen Aktivitäten wie Kung-Fu-Shows und Fanartikeln das Shaolin-Kloster zu einer weltweiten Marke machte. Jährlich strömen Millionen Besucher zum Kloster. Allerdings gab es an der Kommerzialisierung auch Kritik.

Shi wurde laut lokalen Medienberichten bereits vor etwa zehn Jahren beschuldigt, mehrere Kinder gezeugt und Gelder veruntreut zu haben. Damals verschwand er für einige Zeit aus der Öffentlichkeit. Eine Untersuchung sprach ihn später jedoch von den Vorwürfen frei.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.