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Wirtschaft
Keystone-SDA | Dienstag, 13. Januar 2026

Sika leidet unter starkem Franken und China-Schwäche

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika musste im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Gebremst haben negative Währungseffekte und der schwache chinesische Baumarkt.

2025 sank der Umsatz um 4,8 Prozent auf 11,20 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dazu trug vor allem der starke Schweizer Franken bei: Den negativen Währungseffekt beziffert Sika auf 5,4 Prozent.

Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas höheren Umsatz von 11,29 Milliarden Franken gerechnet.

Akquisitionen steuerten noch 1,0 Prozent zum Wachstum bei, erklärte Sika weiter. Organisch ist das Unternehmen damit im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent geschrumpft. Seit dem dritten Quartal 2025 kann Sika nicht mehr aus eigener Kraft wachsen.

Diese Entwicklung hängt stark mit der schwachen Nachfrage in China bzw. dem Asien-Pazifik-Raum zusammen. Das schwache chinesische Baugeschäft ausgeklammert, wäre Sika organisch aber um 1,2 Prozent gewachsen. Auf diese Entwicklung hat Sika mit einem Stellenabbau reagiert.

Sika erwartet nun für das Gesamtjahr 2025 eine EBITDA-Marge von leicht über 19 Prozent, ohne Berücksichtigung von rund 90 Millionen Franken einmaliger Kosten im Zusammenhang mit dem Programm "Fast Forward".

Den vollständigen Jahresabschluss wird Sika am 20. Februar vorlegen.

Der Generalversammlung im März werden ferner Barbara Frei und Lukas Gähwiler zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Der frühere CEO Paul Schuler, seit 2021 im Verwaltungsrat, tritt derweil nicht mehr zur Wiederwahl an.

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