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Keystone-SDA | Donnerstag, 05. Juni 2025

Simone Inzaghi wechselt wie vermutet nach Saudi-Arabien

Simone Inzaghi zieht wie vermutet nach Saudi-Arabien. Der Italiener wird nach dem Abgang bei Inter Mailand Trainer von Al-Hilal.

Nach der Demütigung im Champions-League-Final gegen Paris Saint-Germain ging alles sehr schnell. Zwei Tage nach dem 0:5 verkündeten sie bei Inter Mailand die Trennung von Inzaghi trotz eines auch für die kommende Saison gültigen Vertrages, weitere 48 Stunden später bestätigte sich, was als Gerücht die Runde gemacht hatte. "Das italienische Genie ist hier", schrieben die Verantwortlichen von Al-Hilal zu einem kurzen Film in den sozialen Netzwerken.

Der 49-jährige Inzaghi seinerseits sprach in einem von seinem neuen Arbeitgeber veröffentlichten Interview davon, dass er nach Trainer-Stationen bei Lazio Rom und zuletzt vier Jahren in Mailand "schon immer" im Ausland habe arbeiten wollen. "Al-Hilal ist eine grossartige Gelegenheit in meiner Karriere", sagte Inzaghi. Er habe Al-Hilal schon länger verfolgt und Sympathien für den Verein entwickelt.

Der finanzielle Aspekt dürfte allerdings mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt haben. Die Rede ist von 25 Millionen Dollar, die Inzaghi pro Saison verdienen soll. Für wie lange sich der Italiener verpflichtet hat, ist noch nicht bekannt.

Der Entscheid zur Trennung sei "einvernehmlich getroffen" worden, liessen sie bei Inter Mailand in einer Mitteilung verlauten. "Jeden Tag habe ich Inter meine ersten und letzten Gedanken gewidmet", sagte Inzaghi zum Abschied auf der Internetseite des Klubs. "Wir waren aufrichtig und haben gemeinsam beschlossen, diese grossartige Reise zu beenden." Auch im Al-Hilal-Interview betonte Inzaghi, dass es zwischen ihm und Inter "immer grossen und gegenseitigen Respekt" geben werde.

Viel Zeit zur Angewöhnung in Saudi-Arabien bleibt Inzaghi nicht. Al-Hilal nimmt wie Inter an der Klub-WM in den USA teil. Das erste Spiel als Trainer von Al-Hilal steht für Inzaghi am 18. Juni gegen Real Madrid im Programm.

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