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Sinner begräbt Djokovics Traum vom 25. Grand-Slam-Titel
Wie vor einem Jahr erreicht Jannik Sinner mit einem Sieg über Novak Djokovic den Wimbledon-Final. Dort trifft der Vorjahressieger auf Alexander Zverev, der den Überraschungsmann Arthur Fery stoppt.
Novak Djokovic war beim Versuch, zum elften Mal den Wimbledon-Final zu erreichen, chancenlos. Der Grand-Slam-Rekordsieger unterlag dem Weltranglistenersten Jannik Sinner im Halbfinal in drei Sätzen. Nach rund zweieinhalb Stunden stand das 6:4, 6:4, 6:4 zugunsten des 14 Jahre jüngeren Südtirolers fest.
Sinner, der vor einem Jahr ebenfalls nach einem klaren Dreisatzsieg im Halbfinal gegen Djokovic erstmals beim Rasenklassiker in London triumphiert hatte, reichte im Generationenduell in allen drei Sätzen ein Break, um den Durchgang für sich zu entscheiden. Djokovic hingegen schaffte keinen einzigen Servicedurchbruch. Damit muss der 39-jährige Serbe weiter auf seinen 25. Major-Turniersieg - seinen achten in Wimbledon - warten.
Zverev beendet Ferys Traumlauf
Im Final vom Sonntag kommt es wie vor einem Jahr zum Duell zwischen den Nummern 1 und 2 des Turniers. Doch statt dem verletzt abwesenden Carlos Alcaraz steht dem topgesetzten Sinner diesmal Alexander Zverev gegenüber. Der Deutsche triumphierte wie Alcaraz vor einem Jahr heuer am French Open.
Im Halbfinal hatte Zverev leichtes Spiel und beendete mit einem souveränen 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 das Märchen des 23-jährigen Engländers Arthur Fery. Der Lokalmatador und erste Wildcard-Spieler im Halbfinal in Wimbledon seit Goran Ivanisevic 2001 fand nach dem klar verlorenen Tiebreak im ersten Satz keine Antwort mehr.
Fery neu unter den Top 40
Trotz der klaren Niederlage blickt Fery auf zwei aussergewöhnliche Wochen zurück. Der Brite erklärte nach seinem Ausscheiden, dass er wohl noch einige Zeit brauchen werde, um seine bemerkenswerte Turnierreise vollständig zu verarbeiten.
Als Weltranglisten-114. ins Turnier gestartet, wird Fery ab Montag erstmals in den Top 100 und sogar unter den besten 40 der Welt geführt. "Diese zwei Wochen werden definitiv etwas verändern", sagte die künftige britische Nummer 1.
Mit seinem neuen Ranking kann Fery während mindestens einem Jahr regelmässig an ATP-Turnieren teilnehmen. "Es wird spannend zu sehen sein, wie ich mit dieser Veränderung und den damit verbundenen Erwartungen umgehe. Das wird eine Herausforderung, aber ich bin mir dessen bewusst. Das ist bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung", erklärte der Sohn französischer Eltern, der nahe Paris geboren wurde und unweit des All England Club in London aufwuchs.


















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