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Skitourengänger stirbt bei Lawinenniedergang in Ovronnaz VS
Ein 53-jähriger Ire ist in einem Gebiet abseits der Pisten oberhalb von Ovronnaz VS ums Leben gekommen. Der Mann war vor einer Woche von einer Lawine erfasst worden. In der Nacht auf Dienstag ist er gestorben.
Wie die Kantonspolizei Wallis am Dienstag mitteilte, ereignete sich das Lawinenunglück bereits vor einer Woche. Den Angaben zufolge hatten am 13. Januar drei Skitourengänger vom Ortsteil "Trou de Bougnonne" aus die Abfahrt auf der Ostseite des Six Noir begonnen. Auf einer Höhe von etwa 2360 Metern löste sich kurz vor 12.30 Uhr eine Lawine und riss einen von ihnen mit sich, wie die Kantonspolizei schrieb.
Die beiden Begleiter alarmierten den Angaben zufolge sofort die Rettungskräfte und lokalisierten die verschüttete Person mit Hilfe ihres Lawinenverschütteten-Suchgeräts (LVS-Gerät).
Die von der Walliser Rettungsorganisation (KWRO) alarmierten Rettungskräfte rückten mit zwei Helikoptern der Air-Glaciers aus. Das Opfer wurde aus den Schneemassen geborgen, vor Ort reanimiert und anschliessend ins Spital Sitten geflogen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag erlag der Mann, ein 53-jähriger irischer Staatsbürger, seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.
Mehrere Lawinentote seit Anfang Jahr
Bereits am vergangenen Donnerstag waren bei einem Lawinenunglück in Chamoson VS zwei Skitourengänger ums Leben gekommen. Und im Walliser Lötschental starb vor gut einer Woche der Schweizer Snowboarder und Olympia-Bronzemedaillengewinner Ueli Kestenholz bei einem Lawinenniedergang.
















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