/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Sonntag, 13. September 2026

Sozialdemokraten bei Wahl in Schweden vorn - Ausgang offen

Bei der Parlamentswahl in Schweden sind die Sozialdemokraten von Ex-Regierungschefin Magdalena Andersson der Hochrechnung des Senders SVT zufolge stärkste Kraft geworden. Am Abend zeichnet sich aber das erwartet enge Rennen ab. Anderssons Partei kommt auf 27,6 Prozent der Stimmen.

Bei der Hochrechnung, einer Kombination aus Nachwahlbefragungen und ersten Ergebnissen, folgt die konservative Partei von Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson mit 20 Prozent der Stimmen.

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten kommen in der Hochrechnung auf 17,5 Prozent und würden damit im Vergleich zur Wahl 2022 (20,54 Prozent) Verluste verzeichnen. "Wahrscheinlich geht gerade eine Schockwelle durch die Reihen der Schwedendemokraten. Damit hatten sie nicht gerechnet", sagte der Politikwissenschaftler Tommy Möller der Nachrichtenagentur TT.

Welches politische Lager am Ende eine Mehrheit der 349 Sitze im schwedischen Reichstag für sich beanspruchen kann, wird sich erst noch zeigen. Die Parteien, die Andersson als Ministerpräsidentin unterstützen - neben den Sozialdemokraten die Linken, Grünen und die liberale Zentrumspartei - liegen bei 49,1 Prozent. Die bisherige Koalition von Kristersson aus drei Parteien sowie die Rechtspopulisten kommen zusammen auf 49,3 Prozent. In der Prognose von 20.00 Uhr lagen die Oppositionsparteien recht deutlich vorn.

Migration und Bandenkriminalität als Wahlkampfthema

Rund acht Millionen Schwedinnen und Schweden waren aufgerufen, abzustimmen. Lange vor der Wahl hatte die Opposition in Umfragen weit vorn gelegen. Kurz vor dem Termin hatte sich aber doch ein engeres Rennen um die Macht abgezeichnet als erwartet. Im Wahlkampf ging es unter anderem um die Herausforderungen des Landes im Umgang mit Migration, um Bandenkriminalität und um eine Verschärfung des Strafrechts. Aber auch um die Frage, ob die Rechtspopulisten in Schweden erstmals Teil einer Regierung werden könnten.

"Sie (die Schwedendemokraten, d. Red.) haben einen schwedischen Weg des Populismus entwickelt. Er ist nicht laut oder schreiend, sondern wirkt gemässigter, bleibt aber provokant", hatte Wahlforscher Torbjörn Sjöström vom schwedischen Meinungsforschungsinstitut Novus laut der ARD vor der Wahl erklärt. Kristerssons Koalition aus seinen Konservativen, Christdemokraten und Liberalen regierte in den vergangenen Jahren seit der Wahl 2022 bereits mit Unterstützung der Rechtspopulisten. Der Vorsitzende der Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson, hatte vor der Wahl geäussert: "Wir hatten die Chance, Verantwortung zu übernehmen. Diese Chance haben wir genutzt."

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.