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Keystone-SDA | Sonntag, 01. März 2026

Spät, aber diskussionslos zu drei Punkten

Die Young Boys sichern sich mit Toren in der letzten halben Stunde den 3:0-Heimsieg gegen den FC Zürich. Sandro Lauper steht mit einem Weitschuss am Ursprung des hochverdienten Sieges.

Es war ein Nervenspiel für die Young Boys, die ab Mitte der ersten Halbzeit regelmässig eine Art Powerplay aufzogen und Chance um Chance vergaben. Der 24. Schuss brachte schliesslich das Berner Glück. Sandro Lauper fasste sich in der 64. Minute ein Herz und traf aus rund 20 Metern. Für die restlichen Tore sorgte der eingewechselte Chris Bedia, der nun mit 15 Toren zusammen mit Teamkollege Christian Fassnacht die Torschützenliste der Liga anführt.

Das von Beginn weg recht einseitige Spiel wurde gänzlich zum Berner Offensivlauf, nachdem Lindrit Kamberi in der 22. Minute für ein Foul als letzter Verteidiger die Rote Karte gesehen hatte. Mit bemerkenswert vielen Strafraum-Aktionen drückte YB auf das Führungstor. Der Neuzugang Samuel Essende alleine hätte mit seinen Torchancen das Spiel entscheiden können. Unter anderem verzeichnete der beeindruckende Stürmer noch vor der Pause einen Pfostenschuss.

Was der FCZ offensiv zustande brachte, war kaum der Rede wert. Einzig die Abwehrreihe mit Goalie Silas Huber als eindeutig Bester seines Teams war auf der Höhe, auch wenn in vielen Aktionen vor dem 0:1 auch das Glück helfend zur Seite stand. Die Zürcher haben nun acht Punkte Rückstand auf die Top 6 und dürften auch angesichts der zwiespältigen Leistungen der letzten Wochen die Qualifikation für die Meisterrunde bald mal abschreiben.

Für Berner und Zürcher geht es am Mittwoch weiter: YB trifft auswärts auf Luzern und Zürich empfängt Lausanne-Sport.

Telegramm:

Young Boys - Zürich 3:0 (0:0)

26'931 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 64. Lauper (Monteiro) 1:0. 71. Bedia 2:0. 86. Bedia (Penalty) 3:0.

Young Boys: Keller; Janko (59. Valery), Wüthrich (74. Bukinac), Lauper, Benito; Gigovic (59. Bedia), Fernandes; Fassnacht, Sanches, Monteiro (75. Virginius); Essende (74. Males).

Zürich: Huber; Kamberi, Vujevic (71. Reverson), Hack, Kablan; Tsawa, Palacio, Krasniqi (46. Ihendu); Di Giusto (46. Walker), Kény (80. Perea), Ivan Cavaleiro (59. Berisha).

Bemerkungen: 22. Rote Karte gegen Kamberi (Notbremse). Verwarnungen: 56. Janko.

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