/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der neue Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Samstag, 02. Mai 2026

Spanien fordert von Israel Freilassung eines seiner Bürger

Spaniens Aussenminister José Manuel Albares hat die sofortige Freilassung des von Israel beim Stopp der Gaza-Hilfsflotte festgenommenen Spaniers Saif Abu Keschek gefordert. "Es handelt sich hier um eine rechtswidrige Festnahme in internationalen Gewässern ausserhalb der Zuständigkeit der israelischen Behörden", sagte der Minister in einem Radiointerview mit dem spanischen Sender RAC1.

Auf die Frage, ob es sich bei der Verbringung von Abu Keschek nach Israel um eine "Entführung" handele, antwortete Albares: "Wenn dies von Behörden vorgenommen wird, die rechtlich gar nicht zuständig sind, ja, auf jeden Fall."

Israel erhebt schwere Vorwürfe gegen Spanier und Brasilianer

Israel wirft Abu Keschek, der palästinensische Wurzeln hat, Verbindungen zur Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor. Nach Darstellung des Aussenministeriums in Jerusalem ist er ein führendes Mitglied der Volkskonferenz der Palästinenser im Ausland. Nach Informationen von US-Behörden soll diese "heimlich von der Hamas kontrolliert" werden.

Dem Brasilianer Thiago Ávila werden "illegale Aktivitäten" vorgeworfen. Beide seien inzwischen nach Israel gebracht worden, wo sie den Strafverfolgungsbehörden zur Befragung überstellt würden, schrieb das Aussenministerium auf der Plattform X. Beide würden Besuche von Konsulatsmitarbeitern ihrer jeweiligen Heimatländer erhalten.

Albares betonte, die spanische Justiz sei zuständig, sollte sich Abu Keschek schuldig gemacht haben. Er verfüge aber über keine Informationen, die eine Verbindung von Abu Keschek mit der Hamas belegten. Die Festnahme des Spaniers erhöhe die Spannungen zwischen beiden Ländern, was ihm Sorgen bereite. Spanien ist einer der schärfsten Kritiker Israels in der EU. Das israelische Vorgehen gegen die Aktivisten und ihre Boote hatte aber auch in Berlin und Rom grosse Sorge ausgelöst.

Die israelische Marine hatte in der Nacht zum Donnerstag westlich von Kreta 21 Schiffe der "Global Sumud Flotilla" in internationalen Gewässern abgefangen und nach eigenen Angaben 175 Menschen festgenommen. Griechenland erklärte sich bereit, die von der israelischen Marine festgenommenen Personen aufzunehmen und ihre Rückreise in die Herkunftsländer zu ermöglichen. Wie griechische Medien übereinstimmend berichteten, seien diese Menschen bis auf den Spanier und den Brasilianer am Freitag nach Kreta gebracht worden.

Rest der Hilfsflotte will weiter zum Gazastreifen fahren

Rund 30 Boote der Flotille mit Gaza-Hilfsgütern liefen nach der israelischen Militäraktion in den Hafen von Ierapetra im Südosten Kretas ein. Die Organisatoren teilten mit, die Flottille formiere sich neu und werde ihren Kurs fortsetzen, "um die illegale Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen".

Daten eines Online-Trackers der Initiatoren der Flottille sowie des Schiffsverfolgungssystems Marine Traffic zeigten, dass die Boote am Samstag weiter in dem Hafen waren, möglicherweise wegen starker Winde. Das schlechte Wetter soll in den nächsten Tagen in der Region um Kreta anhalten.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.