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Spatenstich für Vereinigungsgebäude erfolgt
Im vergangenen April hat die Bürgerschaft der ökonomischen Gemeinde Flums ihre Zustimmung für die Zusammenlegung derWasserleitungsnetze von Flums und Mels gegeben. Am Donnerstag sind nun offiziell die nötigen Bauarbeiten gestartet worden.
Mels/Flums.– Im Gebiet March, auf der Grenzlinie von Mels und Flums, ist am Donnerstag der Spatenstich für das Vereinigungsgebäude rund um die Zusammenlegung der Wasserleitungsnetze von Flums und Mels erfolgt. Mit dabei vor Ort: Vertreter der Wasserversorgungen Mels und Flums sowie der Statiq Bauingenieure AG aus Flums.
Die Bauarbeiten gehen auf einen Entscheid der Bürgerschaft der ökonomischen Gemeinde Flums beziehungsweise deren Wasserversorgung zurück. Ihr gehören alle drei Flumser Ortsgemeinden an. Im April 2023 wurde im «Sternen»-Saal einem entsprechenden Gutachten und Antrag des Gemeinderates diskussionslos zugestimmt.
Während ein Wasserverbund zwischen Walenstadt und Flums schon im Jahr 1998 realisiert worden war, wird damit nun auch die Melser Wasserversorgung integriert. Zu den Vorteilen gehören gemäss den Verantwortlichen etwa die Versorgungssicherheit des Trink- und Brauchwasserangebotes sowie des Löschwassers. Auch ausserordentliche Ereignisse und Mangellagen könnten besser bewältigt werden.
Gebäude und Leitungen
Konkret gebaut wird neben dem neuen Vereinigungsgebäude auch eine rund einen Kilometer lange Wasserleitung, die das Vereinigungsgebäude mit dem bestehenden Pumpwerk St. Katharina verbindet. Weiter wird eine rund 300 Meter lange Leitung in nördlicher Richtung zur Staatsstrasse gebaut, damit der dortige Weiler Grünhag und zu einem späteren Zeitpunkt der Versuchsstollen Hagerbach ebenfalls angeschlossen werden könnten. Ausführung und Betrieb werden in einem Vertrag geregelt und tangieren die Autonomie der Körperschaften nicht.
Die Gesamtkosten belaufen sich gemäss Gutachten auf knapp 1,3 Millionen Franken, wobei die Wasserversorgung Flums (ökonomische Gemeinde) knapp 700 000 Franken und die Melser Wasserversorgung (EW Mels) 265 000 Franken übernimmt. Die Gebäudeversicherung sowie die politische Gemeinde Flums steuern jeweils knapp 150 000 Franken bei. Vor Ort hiess es gestern, dass man den Kostenrahmen sicher einhalten könne, die Schlussrechnung allenfalls gar tiefer liegen werde.
Um Synergien zu nutzen, planen parallel dazu das Seezunternehmen eine Strassensanierung sowie die Firma Martin Zeller AG einen Ausbau des Starkstromnetzes ebenfalls im Halbmilriet. Diese Kosten gehen aber zulasten dieser Bauherrschaften. (rv)

















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