/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Boulevard
Keystone-SDA | Freitag, 07. August 2026

Spinnen halten Luzerner Feuerwehr auf Trab

Die Brandmelder auf der Luzerner Kapellbrücke spielen mutmasslich wegen kleinen Spinnen verrückt: Sie lösen Fehlalarm um Fehlalarm aus. Nun will die Stadt Abhilfe schaffen.

Letztmals wegen eines Brandalarms auf die Holzbrücke gerufen wurde die Feuerwehr am 1. und 2. August, wie am Freitag ein Blick auf die Einsatzliste zeigt. Beide Male bestand für das 660 Jahre alte Wahrzeichen keine Gefahr.

Die Feuerwehr rückte 2026 bereits 19 Mal wegen angeblichen Bränden auf der Kapellbrücke aus. Vermutet wird, dass die Brückenkreuzspinne die Fehlalarme auslöst. Diese hält sich mit Vorliebe auf Bauwerken am Wasser auf. Die quer über die Reuss führende, 200 Meter lange Holzbrücke mit ihrem Dach und ihren Giebelbildern scheint für diese Spinne der ideale Lebensraum zu sein.

Die kleinen achtbeinigen Tiere krabbeln auch in die auf der Brücke installierten Brandmelder. In diesen lösen sie oder ihre Netze den Alarm aus. Netze ausserhalb des Brandmelders verursachten keinen Alarm, erklärte Guido Hürlimann, Projektleiter Erhaltungsmanagement Stadt Luzern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Aus Katastrophe gelernt

Insgesamt gibt es auf der Kapellbrücke 37 Rauchmelder. Diese waren nach dem Brand des Wahrzeichens 1993 installiert worden. Die Fehlalarme verteilten sich über alle Abschnitte der Brücke, erklärte Feuerwehrkommandant Thomas Lang auf Anfrage.

Die Stadt will nun wissen, ob tatsächlich die Spinnen die Alarme auslösen, wie Hürlimann erklärte. Er bestätigte damit eine Meldung der Luzerner Zeitung.

Die Brandmelder, die einen Alarm ausgelöst hätten, würden gesammelt, führte Hürlimann aus. Anschliessend würden sie vom Lieferanten geöffnet und analysiert. "Die ersten Analysen bestätigen den Verdacht, dass Spinnen das verursachende Element sind", erklärte er.

Alarmsaison bald vorbei

Wie das Problem der vielen Fehlalarme gelöst werden könnte, ist offen. Die biologisch grösste Aktivität im Brückengebälk finde in den Sommermonaten statt, erklärte Hürlimann. Ziel sei es, bis nächsten Frühsommer Massnahmen umzusetzen, welche die Anzahl der Fehlalarme stark reduzieren.

Die Fehlalarme verursachen der Stadt Luzern keine direkten Kosten. Druck auf die Stadt ausgeübt hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben nicht. Stadt und Feuerwehr hätten indes ein Interesse, die Ursache der Fehlalarme zu kennen, erklärte Lang.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.