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Vor dem Cupfinal
Keystone-SDA | Samstag, 23. Mai 2026

FC St. Gallen entspannt und mit positiven Erinnerungen

Der FC St. Gallen wirkt wenige Stunden vor dem Cupfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy ausgesprochen ruhig. Es ist fast alles wie immer, betonen Trainer Enrico Maassen und Captain Lukas Görtler.

Entspannt kamen die Exponenten des FC St. Gallen ihren letzten medialen Verpflichtungen am frühen Samstagabend, keine 24 Stunden vor dem wichtigsten Spiel der Saison, nach. Alles soll im Vorfeld möglichst so ablaufen, wie es sich die St. Galler Spieler gewohnt sind, schliesslich war das Fussballjahr von Grünweiss bisher sehr erfolgreich. Der Glaube an die eigene Stärke ist da.

"Man spürt die Euphorie. Sie nahm in den letzten Tagen nochmals zu", berichtet Enrico Maassen. "Aber ich bin ruhig. Wir sind gut vorbereitet. Wir haben eine überragende Saison in der Meisterschaft gespielt." Die Favoritenrolle nimmt der deutsche Coach vor dem Duell gegen den Unterklassigen natürlich an: "Das heisst aber nicht, dass wir schon gewonnen haben. Wir brauchen morgen eine Topleistung."

Während Maassen vor seinem ersten Cupfinal steht, ist es für Lukas Görtler der dritte. Die ersten zwei gingen 2021 gegen Luzern und das Jahr darauf gegen Lugano verloren. Seit dem bislang einzigen Cupsieg 1969 verlor der FCSG insgesamt vier Endspiele. Trotzdem ist das Gefühl vor dem Duell mit Stade Lausanne-Ouchy im Wankdorf gut, erzählt Lukas Görtler: "Ich war vorher auf dem Rasen und hatte gute Erinnerungen." St. Gallen konnte in dieser Saison beide Auswärtsspiele gegen YB im Wankdorf gewinnen, Görtler trug zwei Tore zu den Siegen bei. "Das hilft", freut sich der Captain.

Das Team, das am Sonntagnachmittag auflaufen wird, hat Maassen schon im Kopf. Verraten wollte er aber nichts. Speziell auf der linken Seite hat er Optionen mit dem wiedergenesenen Christian Witzig. Fragezeichen gibt es vor allem bezüglich der Taktik des Gegners, der gern offensiv spielt, aber womöglich für den Final anders eingestellt sein wird.

Auf die leichte Schulter nehmen die St. Galler Stade Lausanne-Ouchy nicht. "Sie haben in der Offensive Super-League-Niveau und sind bei den Standards stark", verrät Maassen seine Erkenntnisse aus dem Videostudium. Material von Duellen der Waadtländer gegen Oberklassige gab es viel. Luzern, Winterthur und GC scheiterten in dieser Saison im Cup am Vierten der Challenge League.

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