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St. Galler Festspiele starten ohne die Bühne auf dem Klosterplatz
Nur noch alle zwei Jahre findet die Opernpremiere der St. Galler Festspiele auf der Openair-Bühne auf dem Klosterplatz statt. 2026 ist ein Zwischenjahr, deshalb sind nur die Schauspielaufführungen unter freiem Himmel zu sehen. Start der Festspiele ist am 18. Juni.
Weil die St. Galler Regierung entschieden hatte, dass der Klosterplatz nur noch alle zwei Jahre für die Festspiele zur Verfügung stehen darf, planten Konzert und Theater St. Gallen zuerst alternierend Vorstellungen in den Flumserbergen.
Der erste Versuch 2024 mit einer Opernaufführung auf 1400 Metern Höhe auf der Tannenbodenalp endete mit einer Enttäuschung. Es gab viel Wetterpech und ein insgesamt zu geringes Publikumsinteresse. Als Konsequenz daraus wird künftig auf Ausflüge verzichtet. Steht der Klosterplatz nicht zur Verfügung, finden die Inszenierungen im Theater statt.
Wie bereits im letzten Jahr entschied sich die Theaterleitung 2026 nicht für eine der nur selten gezeigten Opern - bisher eine Art Markenzeichen der Festspiele. Nach "Tosca" steht nun mit Giuseppe Verdis "Aida" eine der bekanntesten Opern überhaupt auf dem Programm. Gezeigt wird sie im Theater.
Schauspiel im Stadtpark
Für das Festspielprogramm (stgaller-festspiele.ch) werden jeweils alle Sparten einbezogen. Nicht auf den Klosterplatz angewiesen ist das Schauspiel. Die Aufführungen finden auf der "Parkbühne" statt, gelegen ausserhalb des Theatergebäudes im Stadtpark.
Gezeigt wird die Science-Fiction-Komödie "Planet B" von Yael Ronen und Itai Reicher. Der Inhalt ist eine Art Reality-Show, in der von Ausserirdischen entschieden wird, welche Spezies auf dem Planeten Erde überleben soll: Mensch, Huhn, Pandabär, Fledermaus - oder doch die Ameise?
Die Tanzkompanie kehrt mit "Grace" zurück in die Kathedrale. Mit ihrer einzigartigen Akustik und imposanten Architektur werde sie zum Resonanzraum für das neue Werk des spanischen Choreografen Antonio Ruz, heisst es in den Ankündigungen der Festspiele. Das Stück habe er eigens für den St. Galler Dom entwickelt.

















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