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St.Galler Kantonspolizei verzeichnet weniger Dämmerungseinbrüche
Die Zahl der sogenannten Dämmerungseinbrüche im Kanton St. Gallen ist im Winter 2025/26 leicht zurückgegangen: Zwischen November und Februar registrierte die Polizei 589 Fälle. Sie nahm 40 mutmassliche Täter fest - auch aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung.
Die "dunkle Jahreszeit" zwischen Ende Oktober und Anfang März sei die Zeit der "Dämmerungseinbrüche", schreibt die Kantonspolizei St. Gallen am Donnerstag in einer Mitteilung. "Einbrecher suchen im Schutz der früh einsetzenden oder lange währenden Dunkelheit in den Abend- und Morgenstunden Objekte auf, brechen ein und stehlen Wertsachen."
Polizei animiert Bevölkerung zur Mithilfe
Jedes Jahr lanciert die Kantonspolizei deshalb eine Schwerpunktaktion zur Bekämpfung dieser Dämmerungseinbrüche. In deren Rahmen ruft sie die Bevölkerung unter anderem dazu auf, verdächtige Feststellungen zu melden, damit Patrouillen gezielte Kontrollen vornehmen können. Daneben führt die Polizei, gestützt auf Ermittlungserkenntnisse, Kontrollen im öffentlichen Raum durch.
Ende Februar beendete die Kantonspolizei den Aktionszeitraum 2025/2026. Wie sie in der Mitteilung schreibt, ereigneten sich in der Zeit zwischen Anfang November und Ende Februar 589 Einbrüche, die als Dämmerungseinbrüche eingestuft wurden. Das seien etwas weniger Einbrüche als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor, als noch 613 Einbrüche in der Dämmerungszeit verübt worden waren.
Nördlicher Kantonsteil stärker betroffen
Wie die Polizei weiter schreibt, ereigneten sich die Einbrüche hauptsächlich entlang der Hauptverkehrsachsen im Kanton St. Gallen sowie in den Ballungszentren. Der nördliche Kantonsteil sei dabei stärker betroffen gewesen als der Süden. Den Höhepunkt habe die Zahl der Einbrüche vor den Weihnachtsfeiertagen erreicht. Über die Weihnachtstage seien die Einbrüche stark zurückgegangen. Im Februar sei wieder eine Zunahme zu verzeichnen gewesen.
Gemäss eigenen Angaben hat die Kantonspolizei St. Gallen im Aktionszeitraum über 950 Kontrollen durchgeführt. Im Rahmen ihrer Einsätze, viele davon aufgrund von Meldungen aus der Bevölkerung, habe sie über 40 mutmassliche Einbrecher festgenommen.
















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