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Keystone-SDA | Montag, 09. Februar 2026

St.Galler Regierung sieht Olma Messen auf Kurs

"Ist die Olma auf nachhaltigem Genesungskurs?" Dies wollen drei Kantonsräte der Mitte in einem Vorstoss wissen. In ihrer Antwort zeigt sich die Regierung "zuversichtlich", dass die Olma Messen die finanziellen Herausforderungen "aus eigener Kraft" meistern können.

Vor rund drei Jahren hatten die Olma Messen eine umfassende Sanierungsaktion lanciert. Schliesslich bewilligten die beiden Parlamente von Stadt und Kanton weitere finanzielle Unterstützung.

Parallel dazu lief nach der Umwandlung der früheren Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft die Äufnung von zusätzlichem Kapital an. Unter anderem sollten auch die Besucherinnen und Besucher Aktien der Olma kaufen. Das Ziel waren zusätzliche 20 Millionen Franken an Eigenkapital.

Wie geht es den Olma Messen heute? Und: Benötigt das Unternehmen weitere finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand? Diese Fragen stellten die drei Mitte-Kantonsräte Andreas Broger, Patrick Dürr und Adrian Gmür in einem Vorstoss.

"Keine Reserven drin"

Vor der Debatte über die Unterstützung für die Olma sei der vorberatenden Kommission erklärt worden, dass die geplante Kapitalerhöhung über 20 Millionen Franken "ein Minimalpfad" sei, den man erreichen müsse, schrieben sie. Ein Mitarbeiter des beigezogenen Beratungsunternehmens PwC habe damals festgehalten, "es hat hier keine Reserven oder Luft drin".

"Gab es in den letzten zwölf Monaten Diskussionen über eine mögliche Unterstützung seitens des Kantons, finanziell oder in Sachleistungen?", lautet eine der Fragen.

Von der Olma Messen St. Gallen AG hiess es im Dezember auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, der Stand der Kapitalerhöhung liege aktuell "bei über 14 Millionen Franken". Bereits im Sommer 2024 habe sich bei der Akquisition von Aktienkapital eine Sättigung abgezeichnet.

Effizienzprogramm als Folge

Deshalb sei im Herbst 2024 ein breit abgestütztes Effizienzprogramm mit verschiedenen Massnahmen lanciert worden. Dazu gehören ein Abbau von zehn Stellen oder auch Massnahmen wie Kostenreduktionen bei den Zulieferern. Geplante Investitionen sowie diverse Projekte in der Unternehmensentwicklung wurden gestoppt.

Das Effizienzprogramm kompensiere die fehlenden Mittel aus der Kapitalerhöhung, teilten die Olma Messen mit. Es zeige die gewünschte Wirkung. Das Unternehmen sei "heute operativ auf Kurs".

In ihrer kürzlich veröffentlichten Antwort auf den Vorstoss erklärt die St. Galler Regierung, sie stehe in engem Kontakt mit der Leitung der Olma Messen. Es gebe einen regelmässigen Austausch über die finanzielle Situation des Unternehmens und zu den Zukunftsaussichten.

Olma-Areal soll entwickelt werden

2025 stand bei diesen Kontakten die Liquiditätssicherung des Unternehmens im Vordergrund. Thema waren auch Massnahmen, die eine Mitwirkung der öffentlichen Hand erfordern. Gemeint ist die Entwicklung des Olma-Areals, um die finanzielle Ertragslage des Unternehmens zu verbessern. "In diesem Sinne" seien Unterstützungsleistungen diskutiert worden, so die Regierung.

Operativ sei das Unternehmen "gemäss Finanzplan auf Kurs". Die Olma Messen hätten mehrere neue Messe- und Eventformate lanciert. Die Regierung zählt etwa die Plattform für den Innovations- und Technologietransfer der Präzisionstechnik "preXcon", den Treffpunkt und Begegnungsort Olmaplaza, das Olma-Openair oder das Schlagerfestival auf.

Der Geschäftsgang von 2025 und die laufenden Abklärungen zu Massnahmen wie der geplanten Entwicklung des Areals, stimmten "zuversichtlich", dass die Olma Messen die finanziellen Herausforderungen aus eigener Kraft meistern könnten.

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