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St. Galler Regierung will Sportförderung neu ausrichten
Die Regierung des Kantons St. Gallen gibt den Entwurf für ein neues Bewegungs- und Sportförderungsgesetz in die Vernehmlassung. Die Vorlage soll ein Gesetz aus dem Jahr 1974 ersetzen und unter anderem die Finanzierung des Sports neu regeln.
Die Vorlage will die kantonale Bewegungs- und Sportförderung neu ordnen und an aktuelle Bedürfnisse anpassen, wie die Regierung am Freitag in einer Mitteilung schreibt.
Künftig sollen nicht nur der Breiten- und der Nachwuchsleistungssport gefördert werden. Das als Rahmengesetz konzipierte Regelwerk fokussiert auch auf die Bewegung im Alltag und den selbstorganisierten Sport wie Joggen oder Radfahren und bildet laut Regierung die verschiedenen Aspekte der Bewegungs- und Sportförderung ab.
Die Finanzierung wird ebenfalls neu ausgerichtet. Zukünftig sollen 30 bis 35 Prozent der Mittel aus dem Lotteriefonds in den kantonalen Sportfonds fliessen. Das Gesetz will zudem die Grundlage für eine kantonale Strategie schaffen, welche die Regierung alle acht Jahre erlassen soll.
Die Vernehmlassung für den Gesetzesentwurf dauert bis zum 30. November 2026. Dieser wird dem Kantonsrat voraussichtlich im Frühling 2027 vorgelegt. Er könnte frühestens im Januar 2028 in Kraft treten.

















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